Lokalsport Mannheim

Hockey Damen-Bundesligisten in Köln und Mülheim gefordert

Tief im Westen

Mannheim.Das Doppelspielwochenende in der Feldhockey-Bundesliga der Damen führt beide Mannheimer Teams am Wochenende in den Westen der Republik. Den Auftakt machen dabei die Damen des TSV Mannheim Hockey, die morgen um 13 Uhr beim Vorjahresdritten Rot-Weiss Köln zu Gast sind. Ebenfalls morgen (13.30 Uhr) treten die Damen des Mannheimer HC bei Uhlenhorst Mülheim an. Am Sonntag tauschen die beiden Teams aus der Kurpfalz dann die Gegner, wenn der MHC in Köln zu Gast ist und der TSVMH in Mülheim ran muss. Spielbeginn der Sonntagspartien ist jeweils um 12 Uhr.

"Mülheim hatte einige Abgänge zu verkraften. Da befinden wir uns als Vizemeister in Mülheim schon klar in der Favoritenrolle und wollen auch die drei Punkte dort mitnehmen", liebäugelt MHC-Trainer Philipp Stahr sogar mit sechs Zählern aus dem NRW-Wochenende. "In Köln ist uns zuletzt aber maximal ein Remis gelungen, und dort zu gewinnen, ist sehr schwer", könnte sich der Coach der MHC-Damen, der mit Lydia Haase (familiäre Gründe) und der verletzten Maxi Pohl auf zwei Routiniers verzichten muss, auch mit vier Zählern anfreunden.

Keine Prioritätenliste beim TSVMH

Auch wenn bei Rot-Weiss Köln die Trauben hoch zu hängen scheinen, will sich TSVMH-Coach Carsten-Felix Müller davon nicht beeindrucken lassen. "Unser Augenmerk liegt immer auf dem nächsten Spiel, egal wie der Gegner heißt", lässt sich der Übungsleiter des Aufsteigers daher auch nicht auf eine Prioritätensetzung festlegen. "Wenn wir die gezeigten Leistungen bestätigen und die Chancen nutzen, ist bei beiden Spielen was drin", ist Müller überzeugt, dass die Schwarz-Weiß-Roten im Westen durchaus Zählbares mitnehmen können.

Während Hannah Dreyer und Katharina Haltenberger wieder zurückkehren, muss Müller am Wochenende weiterhin auf Lara Dodd und Kira Schanzenbecher verzichten. and