Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A I Trainer des VfR Mannheim II sieht den Primus auf einem guten Weg

Tondo: „Ich will maximalen Erfolg“

Archivartikel

MANNHEIM.Nach der teilweise desaströsen Vorsaison, als die zweite Mannschaft des VfR Mannheim durch einen Spielabbruch, die Reaktivierung von Alt-Stars und einer sportlichen Talfahrt von sich reden machte, zeigt sich der VfR Mannheim II des Herbstes 2018 von einer ganz anderen Seite. Ein engagiertes Trainerteam hauchte einer hungrigen und spielstarken Mannschaft neues Leben ein und statt Abstiegskampf pur heißt es nun: Tabellenführung in der Kreisklasse A I.

„Wir haben die Kaderstruktur verändert und die Breite verstärkt“, erklärt Neu-Trainer Guiliano Tondo, der in der Vorsaison noch die SG Hemsbach sensationell in die Landesliga geführt hatte. Da Tondo im Hinblick auf die letzte Spielzeit unvorbelastet ist und er im Juni bei Null begann, ist für ihn der Saisonstart mit 15 Punkten aus sechs Partien keine Überraschung.

„Ich stehe für Zielstrebigkeit und will maximalen Erfolg. Wenn man ehrlich ist, war es auch unser Ziel, am Ende da oben zu stehen“, sagt Tondo bestimmt, aber keineswegs überheblich. Er selbst weiß, dass bis zum Erreichen des Klassenziels noch ein weiter Weg ansteht. Doch das, was die Mannschaft derzeit abliefert, berechtigt durchaus zu der Hoffnung auf den Aufstieg.

„Wir haben eine Trainingsbeteiligung von 16 bis 20 Mann und das Team bewusst so aufgebaut, um es zu führen wie eine erste Mannschaft“, verdeutlicht Tondo das große Plus. „Wir wollten kein Team, das von oben aufgefüllt wird, sondern umgekehrt: Wir haben talentierte Jungs, die das Potenzial für die Verbandsliga haben. Dort wollen wir sie hinführen.“ Dass der eine oder andere dafür noch Zeit benötigt, ist klar. Doch Spielpraxis in der A-Klasse sei die beste Schule, so Tondo. Das Einzige, was er seinem Team noch einimpfen muss, ist Geduld: „Gegen Mannschaften, die hinten drin stehen, tun wir uns noch schwer.“ wy