Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisliga Am Freitag bei Schlusslicht SC Reilingen

TSV Amicitia Viernheim genießt den Höhenflug

Mannheim.„Die aktuelle Situation fühlt sich definitiv sehr gut an“, freut sich Uwe Beck, Sportlicher Leiter des TSV Amicitia Viernheim. Nach drei Spieltagen stehen die Viernheimer mit einer sagenhaften Bilanz an der Tabellenspitze der Kreisliga: drei Siege, 13 Tore, keinen Gegentreffer. Schon nach der Rückrunde der vergangenen Spielzeit war klar: Mit dieser Mannschaft ist zu rechnen. Nach einer starken Phase rutschte der TSV bis auf Platz drei, kratzte an der Aufstiegszone. „Es wäre super, wenn wir am Ende dieser Runde wieder dort stehen. Unser festgelegtes Ziel ist aber nicht der Aufstieg, das wäre vermessen, dafür haben sich die anderen Teams auch viel zu sehr verstärkt“, erklärt Beck, der den tadellosen Saisonstart auch nicht überbewerten will: „Wir haben mit Plankstadt, Ladenburg und Leutershausen auch nicht gegen die ganz großen Teams gespielt, das muss man so offen und ehrlich sagen. Da warten in der Liga noch andere Kaliber.“

Beck sehr zuversichtlich

Dennoch sieht der Sportliche Leiter Aufstiegspotenzial in seiner Mannschaft: „Wir haben unseren Kader sehr detailliert und effektiv ausgebaut in der Sommerpause. Vor allem in der Breite sind wir jetzt wesentlich besser aufgestellt.“ Auch bekannte Namen haben den Weg ins Waldstadion gefunden. Mit Rückkehrer Patrick Marschlich ist dem Verein gar ein besonderer Coup gelungen: Der 33-Jährige spielte schon in der Regionalliga, für den SV Waldhof und VfR Mannheim stand er in der Oberliga auf dem Platz. „Ein Wahnsinnstyp auf dem Feld. Er gibt dem Spiel unfassbar viel Ruhe, ist extrem abgeklärt und führt unsere junge Mannschaft an“, lobt Beck den Top-Neuzugang. Ein weiterer wichtiger Faktor in der bisherigen Saison: Durch die zahlreichen Neuzugänge würde innerhalb der Mannschaft ein ganz neuer Konkurrenzkampf entfacht, fast jede Position ist doppelt besetzt. „Das hilft. Die Jungs geben Gas im Training, hängen sich voll rein. Außerdem merken wir auch, dass wir auf etwaige Verletzungen besser reagieren können. Genau das war nämlich in der vergangenen Saison ein großes Manko“, so Beck.

Schon am Freitag(19 Uhr) wartet auf den Ligaprimus eine vermeintliche Pflichtaufgabe. Der TSV gastiert beim Tabellenletzten SC Reilingen. „Das wird ein Charakterspiel. Diese Partien musst du gewinnen, wenn du ganz oben mitspielen willst. Klar haben wir das Zeug, jetzt ist aber der Kopf gefragt“, weiß Beck.

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