Lokalsport Mannheim

Hockey Bundesliga-Frauen wahren Chance auf Ligaverbleib

TSVMH darf weiter hoffen

Archivartikel

Mannheim.Bei der Neuauflage des letztjährigen DM-Finales in der MHC Arena jubelten am Samstag erneut die Damen des UHC Hamburg, denn im Duell zwischen dem Vizemeister Mannheimer HC und dem Meister aus der Hansestadt mussten sich die Blau-Weiß-Roten vom Neckarplatt in der Feldhockey-Bundesliga mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Auf der anderen Neckarseite freuten sich dagegen die Damen des TSV Mannheim Hockey über einen wichtigen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Harvestehuder THC aus Hamburg. Der Sieg gegen die Norddeutschen hält den Aufsteiger TSVMH im Rennen um den Klassenerhalt.

„Wir wussten, dass es heute wahrscheinlich schon für uns vorbei ist, wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen. Daher freuen wir uns natürlich sehr über diesen Sieg. Der ist auch hoch verdient und mit 1:0 eigentlich zu knapp ausgefallen, so dass wir heute bis zum Ende um die drei Punkte zittern mussten“, resümierte TSVMH-Co-Trainerin Fanny Cihlar.

Bis auf eine Strafecke die TSV-Keeperin Friederike Schreiter parierte (19.), fanden die Gäste aus Hamburg offensiv in Halbzeit eins nicht statt, während die Turner einige gute Chancen ausließen.

Schulz schießt das Tor des Tages

Zu Beginn der zweiten Hälfte war es dann Vera Schultz, die einen beherzten Sololauf mit dem 1:0 (33.) krönte. Zu Beginn des Schlussviertels nahm der HTCH-Torhüterin Rosa Krüger zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin aus dem Kasten, doch mehr als eine vergebene Strafecke in der 53. Minute konnten die Norddeutschen dennoch nicht für sich verbuchen.

Auch auf der anderen Neckarseite lag im Spitzenspiel das Plus an Tormöglichkeiten ganz klar bei den Damen des Mannheimer HC, die am Samstag gegen den Titelverteidiger aus Hamburg durchaus die Chancen hatten, um zu gewinnen. Die 1:3-Niederlage konnte MHC-Coach Philipp Stahr dennoch verschmerzen.

„Die Chancenverwertung bleibt natürlich ein Thema, trotzdem waren wir insgesamt heute die dominante Mannschaft. Der große Unterschied zwischen beiden Teams war die Effizienz. Wir sind noch dabei darauf hinzuarbeiten, zum Saisonhöhepunkt unsere besten Leistungen abzuliefern“, weiß Stahr, dass die ganz großen Spiele erst noch kommen.

In Hälfte eins ging der UHC Hamburg durch Lena Micheel (4./Strafecke) früh in Führung. Nach der Pause legte Janne Müller-Wieland (38./Siebenmeter) zum 0:2 nach. Der MHC verkürzte durch Greta Lyer auf 1:2 (41./Strafecke) doch Eileen Hoffmann stellte in der Schlussminute auf 1:3 (60./Strafecke). and