Lokalsport Mannheim

Hockey Damen im Viertelfinale, MHC wahrt Chance

TSVMH ist Südmeister

Mannheim.Der vorletzte Spieltag der Hallenhockey-Bundesliga Süd der Damen verlief ganz nach dem Geschmack der beiden Mannheimer Teams. Der TSV Mannheim Hockey sicherte sich durch einen 4:3 (1:2)-Heimsieg gegen den Münchner SC die Südmeisterschaft und das damit verbundene Heimrecht im DM-Viertelfinale. Der Mannheimer HC bleibt nach einem 5:4 (3:0)-Heimerfolg über den Rüsselsheimer RK im Viertelfinalrennen.

„Besser geht es nicht“, konnte TSVMH-Damencoach Carsten-Felix Müller sein Team nach dem Viertelfinaleinzug nur loben, das sich im Spitzenspiel gegen den MSC durch einen 1:2-Halbzeitrückstand nicht schocken ließ. „Wir hatten schon in den ersten 30 Minuten die besseren Chancen, standen aber defensiv nicht gut genug. Das haben wir in Hälfte zwei viel besser gemacht“, sagte der TSVMH-Coach.

Er bejubelte in der 14. Minute den Treffer zum 1:0 (14./Strafecke) von Tara Duus. Während die TSVMH-Damen ihre Gelegenheiten in der Folge ausließen, brachten Alexandra Sandner (22.) und Philin Bolle (26./ Strafecke) die Gäste mit 2:1 in Front. Nach Wiederanpfiff war erneut Tara Duus (38./SE) zur Stelle und besorgte den 2:2-Ausgleich. Die TSV-Spielführerin war auch am 3:2 (41.) beteiligt, als sie Laura Keibel mustergültig bediente. Das 4:2 (45./SE) besorgte Duus dann wieder selbst.

„Wir wussten, dass wir noch unsere Tore machen werden, wenn wir hinten gut stehen“, freute sich Duus über den Viertelfinaleinzug. Dass der MSC in der vorletzten Minute durch Jule Bleuel (59./SE) noch auf 4:3 verkürzte, konnten die TSVMH-Damen verschmerzen.

MHC-„Endspiel“ gegen München

Die Münchner Niederlage nahm man am Sonntag auch auf der anderen Neckarseite positiv auf, wahrt sie doch am letzten Spieltag für die Damen des Mannheimer HC die Chance aufs Viertelfinale, wenn es im direkten Duell mit dem Münchner SC um Platz zwei im Süden geht. „Jetzt haben wir kommenden Sonntag faktisch ein Achtelfinale“, freute sich MHC-Damentrainer Nicklas Benecke, mit dem 5:4-Erfolg gegen Rüsselsheim den Grundstein für dieses „Endspiel“ gelegt zu haben. Lisa Mayerhöfer (10.) und Isabella Schmidt (21. und 27./SE) hatten in Hälfte eins für ein 3:0-Polster gesorgt. Nach der Pause erhöhte Charlotte Gerstenhöfer auf 4:0 (32.), die ebenso wie MHC-Teamkollegin Stine Kurz für die Hallen-EM in Minsk (24. bis 26. Januar) nominiert wurde. Isabella Schmidt besorgte mit Treffer Nummer drei das zwischenzeitliche 5:1 (53./SE) für den MHC. 

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