Lokalsport Mannheim

Hockey Torloses Remis beim Harvestehuder THC zu wenig / MHC-Damen mit einem 1:1 im Spitzenspiel gegen Düsseldorfer HC

TSVMH rutscht auf Abstiegsplatz

Mannheim.Für die Damen des TSV Mannheim Hockey wird es langsam eng. Zwar holte der ersatzgeschwächte Bundesligist, der unter anderem ohne Kapitänin Tonja Fabig (Kreuzbandriss) antreten musste, am Samstag beim Harvestehuder THC ein 0:0-Unentschieden, doch die Freude über den Punktgewinn wurde schnell getrübt. Die Zehlendorfer Wespen siegten parallel beim Schlusslicht Bremer HC mit 2:1 und zogen damit an den Mannheimerinnen vorbei, die jetzt als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz stehen. Am Sonntag setzte es bei Tabellenführer UHC Hamburg dann ein klares 0:4 für den TSVMH.

TSVMH-Trainer Carsten-Felix Müller sah dabei zwar ein Spiel auf ein Tor, lobte aber dennoch sein Team. „Ohne sieben Stammkräfte beim UHC anzutreten, ist natürlich schwierig. Dafür haben wir es aber gut gemacht und uns auch in Sachen Torverhältnis einigermaßen stabil gehalten. Wir werden sehen, wofür das am Ende reicht“, sagte der Coach, der auch mit dem Remis am Samstag einverstanden war. „Das war eine unglaublich starke Mannschaftsleistung, wenn man bedenkt, dass wir mit einer besseren U 18 plus Fanny Cihlar angetreten sind“, betonte Müller.

Die MHC-Damen landeten am Samstag einen glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1 (0:0)-Heimerfolg gegen Rot-Weiss Köln, bei dem Sonja Zimmermann den Siegtreffer erzielte (57.). In einer überlegen geführten ersten Hälfte vergab Stine Kurz einen Siebenmeter für den MHC (25.). Rebecca Grote traf kurz nach der Pause für Köln (32./Siebenmeter). Nadine Kanler stellte auf 1:1 (39.).

Im Verfolger-Duell gegen den Düsseldorfer HC mussten sich die MHC-Damen dann mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben und verloren etwas Boden auf Primus UHC Hamburg, der mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus dem Wochenende ging. „Wir schlagen aus unseren Chancen nicht genug Kapital, obwohl wir insgesamt dominanter waren. Am Ende dürfen wir uns nicht beschweren, weil das sicher auch noch kippen kann. Deswegen geht die Punkteteilung aus meiner Sicht in Ordnung“, sagte MHC-Trainer Philipp Stahr. Lydia Haase traf zum 1:0 (14.), Elisa Gräve glich zum Endstand aus (41.). Mit der Punkteteilung bleiben beide Teams mit drei Zählern Rückstand hinter dem UHC in Schlagdistanz, um sich eine gute Ausgangslage für die Endrunde zu verschaffen. and/dhl