Lokalsport Mannheim

Handball-Badenliga Heimspiel gegen Oftersheim

TVF bläst zur Aufholjagd

Mannheim.Nachlegen heißt es heute ab 19 Uhr für die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld: Nach dem 23:23 gegen den TV Knielingen, soll nun ein Heimsieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II her, um sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. „Uns ist bewusst, dass wir einen Punkt verloren haben. Jetzt müssen wir dran bleiben und mit der gleichen guten Einstellung gegen Oftersheim auftreten“, fordert TVF-Sprecher Florian Kuhn. „Gelingt uns der anvisierte Sieg, haben wir die Woche drauf beim Tabellennachbarn Hardheim nicht den ganz großen Druck. Das wäre enorm wichtig.“

Positiv stimmt die Friedrichsfelder die personelle Situation: Alle Mann sind fit, nur einer fehlt: Tim Scheuermann handelte sich in Knielingen durch allzu heftiges Protestieren nach der Schlusssirene eine Rote Karte ein, wurde inzwischen für zwei Spiele gesperrt. „Das ist natürlich ärgerlich, da Tim zuletzt wirklich gut drauf war“, so Kuhn.

Unterdessen haben weitere Spieler des TVF ihre Zusage für die kommende Runde gegeben: Die Torhüter Christian Schemauer und Marc Kolander bleiben ebenso wie Tim Eberlein und Christian Veith. Zudem sollen die jungen Spieler Jannik Seitz, der diese Runde schon viele Einsätze im Badenliga-Team hatte, und Marco Hindenberger, der dem A-Jugend-Alter entwachsen ist, verstärkt Verantwortung übernehmen.

Der Countdown Richtung Meisterschaft tickt bei der SG Heddesheim. Morgen erwartet die SGH den alten Rivalen HSV Hockenheim, der überraschend noch um den Klassenerhalt kämpfen muss. „Da bekommen wir sicherlich nichts geschenkt. Natürlich sind wir Tabellenführer, spielen zu Hause und gehen mit entsprechendem Selbstbewusstsein an diese Aufgabe heran, aber wir tun gut daran, weiter unseren Weg zu gehen und nicht zu träumen“, fordert Thomas Schmid von der Sportlichen Leitung der Heddesheimer.

Dabei erinnert er auch an das letzte Wochenende, als sich seine Mannschaft beim Vorletzten St. Leon/Rot zu einem 25:24 zitterte. „Klar ist, dass wir wieder eine Schippe drauflegen müssen. Vielleicht fehlte zuletzt der letzte Schritt, aber unsere Trainer werden das Team sicherlich entsprechend einstellen“, ist sich Schmid sicher.