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3. Handball-Liga Großsachsen unterliegt Eisenach knapp mit 24:27 / SG Leutershausen überzeugt in Groß-Bieberau

TVG verlangt Primus alles ab

Archivartikel

Grosssachsen.Handball-Drittligist TVG Großsachsen hat vor heimischem Publikum eine unnötige Niederlage einstecken müssen. Gegen Spitzenreiter ThSV Eisenach zeigte die Mannschaft von Trainer Stefan Pohl eine starke kämpferische Leistung, verlor aber mit 24:27 (9:12).

„Ich bin etwas enttäuscht. Da war mehr drin für uns. Als wir beim 18:17 Mitte der zweiten Halbzeit erstmals in Führung gehen, habe ich gehofft, dass wir die Partie endgültig gedreht haben. Leider hat es Eisenach dann gut gemacht und in den letzten zehn Minuten das Spiel zu seinen Gunsten entschieden“, ärgerte sich Pohl.

Der Tabellenführer aus Thüringen kam besser in die Partie. Nach 18 Minuten stand es 3:8 aus Sicht der Germanen. Pohl bat seine Spieler zum Gespräch, und in der Folge kamen die „Saasemer“ langsam aber sicher an den ThSV heran. Angetrieben vom starken Simon Reisig und Jan Triebskorn glaubten die Hausherren nach Wiederanpfiff an ihre Chance. Beim 18:17 (43.) lagen sie erstmals in Führung, konnten diese aber nicht ausbauen. Eisenach ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und hatte in Neuzugang Youv Lumbroso seinen besten Mann. Der quirlige Mittelmann übernahm Verantwortung, traf entweder selbst oder setzte seine Nebenleute perfekt ein. Beim 20:21 (51.) war Großsachsen immer noch in Schlagdistanz, aber ein kurzer Zwischenspurt des Tabellenführers begrub alle Hoffnungen.

TVG: Sitter, Boudgoust – J. Gunst (1), Kernaja, Fath, Triebskorn (6), Schulz (3), Spilger, P. Gunst, Kadel, Unger, Straub, Reisig (8), Buschsieper (4/2), Hildebrandt (2). hm/ü

Groß-Bieberau – SGL 19:31

Die SG Leutershausen durfte sich über einen deutlichen 31:19 (13:8)-Sieg in Groß-Bieberau freuen. „Wir haben eine überragende Deckung gespielt, den Kampf angenommen und sind ins Rollen gekommen“, sagte SGL-Trainer Frank Schmitt nach dem einseitigen Spiel: „Im Endeffekt war der Sieg sehr wichtig und verdient – ich bin sehr zufrieden.“ Die ersten Minuten waren geprägt von Nervosität auf beiden Seiten, SGL-Kapitän Niklas Ruß traf vom Siebenmeterstrich zur 4:3-Gästeführung. Das war der Anfang eines Zwischenspurts. Da sich die Leutershausener Abwehr mit zunehmender Spieldauer stabilisierte, setzten sich die Roten Teufel etwas ab.

Leutershausen haderte nach dem Seitenwechsel zwar mit der Chancenverwertung, die Deckung stand jedoch weiterhin sattelfest. Manel Cirac dirigierte seine Nebenleute, eroberte die Bälle und leitete dadurch das Konterspiel der Roten Teufel ein.

SGL: Hübe, Döding – F. Jaeger (1), Bernhardt, Schwarz, Rolka (4), Stippel (2), P. Jaeger (1), Ruß (9/6), Cirac (3), Wagner (6), Seganfreddo (2), Pauli (2), Gasser. tb