Lokalsport Mannheim

Turf Irukandji aus dem Stall von Horst Rudolph glänzt auf der Seckenheimer Waldrennbahn

Überlegener Start-Ziel-Sieg

Archivartikel

Mannheim.Zwei Siege und einmal Platz zwei für die Pferde von Horst Rudolph, zwei Erfolge, zwei zweite und drei dritte Ränge für die von Marco Klein: Besser hätte der vierte Galopprenntag auf der Seckenheimer Waldrennbahn für die einheimischen Trainer kaum laufen können. Zumal noch weitere drei Klein-Galopper in den Geldrängen landeten. „Es war schön, wieder etwas Stimmung auf der Bahn zu haben“, freute sich auch Stephan Buchner, der Präsident des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim, über eine gelungene Veranstaltung mit rund 250 gut gelaunten Turf-Fans.

„Eine gute Ausbeute“

Obwohl Klein und Rudolph wegen des schweren Bodens eher skeptisch waren, belehrten sie ihre Galopper immer wieder eines Besseren. So zum Auftakt Rudolphs Candy Sweet im Preis der Inter-Versicherung. Mit Fabian Weißmeier im Sattel holte die Dreijährige auf der Zielgeraden mächtig auf.

Sogar doppelten Jubel im Rudolph-Stall gab es nach Irukandjis hoch überlegenem Start-Ziel-Sieg im Ausgleich IV um den Preis des Südwestdeutschen Galopp-Clubs (1900 m), denn es war auch der 200. Erfolg für Jockey Miguel Lopez. Und da sich Oldie Pissarro bei von ihm bevorzugten kühlen Temperaturen im Ausgleich III um den Eichbaum-Preis nur knapp von Favoritin Orihime schlagen lassen musste, war der Besitzertrainer vollauf zufrieden. „Vier Pferde am Start, zwei Siege und ein zweiter Platz – das ist eine gute Ausbeute.“

Auch Marco Klein freute sich „über einen sehr guten Tag für Mannheim und meinen Stall. Wir sind superzufrieden.“ Zumal auch noch sein Jockey Tommaso Scardino in sieben der acht Rennen in die Top-Drei kam(2/1/4).

Bergader verpasst Sensation

Zum Abschluss zeigte Arionna unter Scardino ihre Klasse auf 1400 Metern und ließ das Feld auch auf einer ungewohnt kurzen Distanz hinter sich. Im Preis der VR-Bank Rhein-Neckar über 2500 Meter bewies Thunder Light, dass sie unter Scardino nicht nur mit der Bürde der Favoritin fertig wurde, sondern auch mit schwierigen Boden-Verhältnissen. Die Taktik, nicht zu früh vorzupreschen, zahlte sich hier auch für Stephan Buchners Kashani aus. Obwohl als Außenseiter gehandelt, kämpfte sich der siebenjährige Wallach noch auf Platz vier vor.

Im Busenbender-Preis hätte Kleins Bergadler beinahe für eine kleine Sensation gesorgt. Denn bis kurz vor dem Ziel führte der vierjährige Hengst mit Lopez im Sattel in einem beherzten Rennen das Feld an, bevor er vom Top-Favoriten Surrey Warrior doch noch überholt wurde.

Trotz eines schlechten Starts arbeitete sich hier Bergadlers Stallgefährtin Oseleta unter Scardino bei ihrer 2500-Meter-Premiere noch auf einen hervorragenden dritten Rang vor.

Außenseiter siegt

Im B.A.U-Preis vermasselte Außenseiter San Diego den ersten Sieg für Earl auf der Waldrennbahn. Der von der Mannheimerin Gabriele Gaul gezüchtete, von Klein trainierte Fünfjährige hatte unter Scardino zwar die Siegkandidatin Lady of New Yorkim Griff, doch San Diego war zu schnell. Im zweiten Ausgleich III über 2500 m und im Wettstar-Preis erfüllten Kleins Inchiquin und Future Hollow mit Rang drei alle Erwartungen.

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