Lokalsport Mannheim

Hockey TSVMH-Damen beim 0:3 in Berlin-Lichterfelde besser, aber nicht effektiv genug

Unter Wert geschlagen

Archivartikel

Mannheim.Am Samstag um 12.30 Uhr empfängt der TSV Mannheim Hockey in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd der Damen den Feudenheimer HC zum Lokalderby unter dem Fernmeldeturm. Zuletzt stand für beide Teams aber erst einmal ein Doppelspielwochenende in Berlin auf dem Programm, mit dem am Ende beide Clubs nicht unbedingt zufrieden waren.

So richtig weh tat dabei den TSVMH-Damen die 0:3 (0:0)-Niederlage beim Spitzenreiter TuS Lichterfelde, denn anders als es die Anzeigetafel aussagte, war der Erstligaabsteiger aus Mannheim eigentlich die überlegene Mannschaft. „Wir haben beim TuS Li unser bisher bestes Saisonspiel gemacht, aber wir haben es versäumt, aus unseren Chancen ein Tor zu machen“, lag TSVMH-Stürmerin Paula Heuser die Niederlage schwer im Magen.

Remis wurmt FCH-Trainer

Stattdessen traf Lichterfelde zehn Minuten vor Schluss mit einer Strafecke zum 1:0. Und als der TSVMH die Torhüterin zugunsten einer elften Feldspielerin opferte, netzte Lichterfelde noch zweimal an. Ein wenig Balsam brachte dem TSVMH am Sonntag der 1:0 (0:0)-Erfolg bei Blau-Weiss Berlin, den Miriam Vogt mit ihrem Treffer in der 33. Minute sicherstellte.

Die 0:2 (0:1)-Niederlage beim Tabellenführer TuS Lichterfelde konnten die FHC-Damen am Sonntag verkraften, aber das 1:1 (1:1) bei Blau-Weiss Berlin am Vortag, als Carla Stober den 1:1-Ausgleich (21./ Strafecke) markierte, wurmte FHC-Co-Trainer Paul Bonsieb. „Da wäre schon mehr für uns drin gewesen“, war laut Bonsieb ein Punkt beim Schlusslicht zu wenig.

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