Lokalsport Mannheim

Verdienter Lohn

Grün-Weiss Mannheim hat die Tennis-Bundesliga in dieser Saison dominiert. Entscheidend für die siebte Meisterschaft der Vereinsgeschichte war die gelungene Kombination aus sportlicher Qualität und einem herausragenden Teamgeist.

Gerald Marzenell ist der Vater des Erfolgs. Der 54-Jährige – der sich während der Saison im ständigen Austausch mit seinen Assen befindet – schaffte es, dass Grün-Weiss an jedem Spieltag eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten konnte, die auch in knappen Match-Situationen nie die Ruhe verlor. Außerdem sorgte der Teamchef auch abseits der Sandplätze für eine leistungsfördernde Wohlfühlatmosphäre.

Dieser seit Jahren von den Grün-Weiss-Spielern immer wieder herausgehobene Mannheimer Vorteil zahlte sich nun aus und führte letztendlich zum verdienten Lohn nach acht titellosen Jahren, in denen das Team vom Feudenheimer Neckarplatt teilweise knapp am großen Coup vorbeigeschrammt war.

Ein großes Plus war die Leistungsdichte der Spitzenspieler Maximilian Marterer, Peter Gojowczyk oder Federico Delbonis – das Sahnehäubchen der erste Einsatz von Weltklasse-Mann Dominic Thiem seit drei Jahren. Aber auch vor den Leistungen von Dauerbrenner Andreas Beck oder Tobias Kamke kann man nur den Hut ziehen.