Lokalsport Mannheim

Hockey MHC-Damen holen vier Zähler in Berlin

Verjüngtes Team tut sich etwas schwer

Archivartikel

Berlin.Nachdem die Damen des Mannheimer HC am Samstag einen 2:0 (1:0)-Pflichtsieg beim Bundesliga-Vorletzten Zehlendorfer Wespen eingefahren hatten, nahm der Spitzenreiter der Feldhockey-Bundesliga beim 1:1 (1:0) beim Berliner HC einen weiteren Zähler aus der Hauptstadt mit. „Auch wenn wir heute gerade im dritten Viertel nicht so gut gespielt haben und im vierten Viertel dann lange dem möglichen Siegtreffer erfolglos hinterhergelaufen sind, bin ich mit unserem Berlin-Wochenende mit vier Punkten nicht unzufrieden. Der BHC ist schließlich keine Laufkundschaft“, zog MHC-Damencoach Nicklas Benecke am Ende ein positives Fazit des Trips in die Bundeshauptstadt.

„Gerade in der ersten Halbzeit haben wir beim BHC ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, bedauerte der Coach der Blau-Weiß-Roten, dass letztlich nur die 1:0-Führung durch Charlotte Gerstenhöfer (21.) heraussprang, als sie nach einer schönen Ablage eine Strafecke für die Kurpfälzerinnen zum 1:0 versenkte. In Hälfte zwei gelang den Gastgeberinnen aber gegen Ende des dritten Viertels der 1:1-Ausgleich – Stefanie Wendt traf für den Berliner HC (42.).

Naomi Heyns Doppelpack

Am Samstag hatten die MHC-Damen zum Bundesliga-Wiederbeginn bei den Zehlendorfer Wespen die fest eingeplanten drei Punkte dank eines Doppelpacks von Naomi Heyn eingefahren, die beim 2:0 (1:0)-Auswärtssieg der Blau-Weiß-Roten beide Tore markierte. Nicht gänzlich unerwartet tat sich der Tabellenführer beim Vorletzten aus Berlin schwer, hatte der doch in diesem Spiel überhaupt nichts zu verlieren. Bei den MHC-Damen gaben zudem Linda Bens, Fiona Felber und Lisa Mayerhöfer ihr Bundesligadebüt.

Die verjüngte MHC-Truppe erwischte einen guten Start ins erste Punktspiel seit dem 13. Oktober 2019, denn schon in der fünften Minute markierte Naomi Heyn mit dem 1:0 ihr erstes Tor des Tages. Trotz der frühen Führung konnten die MHC-Damen den Widerstand der Wespen zunächst nicht brechen, die zum Leidwesen von MHC-Coach Nicklas Benecke in der ersten Halbzeit auch zu häufig den Weg in den Mannheimer Schusskreis fanden. So bedurfte es zu Beginn des letzten Spielviertels des zweiten Treffers von Naomi Heyn, die mit dem 2:0 (47.) den Gastgeberinnen dann doch den Wind aus den Flügeln nahm. Die Wespen bestätigten am Sonntag allerdings mit ihrem 2:0 (2:0)-Heimsieg über den Münchner SC ihre ansprechende Form. 

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