Lokalsport Mannheim

Fußball-Verbandsliga Sportchef Külbag warnt vor Zuzenhausen

VfR empfängt den Angstgegner

Archivartikel

MANNHEIM.Jetzt hat es auch den VfB Gartenstadt erwischt. Erstmals mussten die Spieler des Mannheimer Verbandsligisten am vergangenen Wochenende ohne Punkte vom Platz. Am Sonntag, 16 Uhr, muss der Primus, dessen Vorsprung durch die 0:1-Niederlage bei der TSG 62/09 Weinheim auf zwei Zähler geschrumpft ist, nun zum starken Aufsteiger ATSV Mutschelbach. Besonders beeindruckt zeigt sich beim VfB allerdings niemand vom ersten Dämpfer der Saison.„Wir denken weiter nur von Spiel zu Spiel“, macht beispielsweise der Gartenstädter Coach Dirk Jörns klar.

Aufsteiger Mutschelbach hat viele höherklassig erfahrene Spieler im Kader und hätte zuletzt beim VfR Mannheim mindestens einen Punkt verdient gehabt. Gartenstadt wird deshalb am Sonntag alles geben müssen, wenn er in die Erfolgsspur zurückkommen möchte.

Der VfR Mannheim will dagegen auf eigenem Platz weiter punkten. Der Tabellenfünfte empfängt am Sonntag, 15 Uhr, den FC Zuzenhausen. Im heimischen Rhein-Neckar-Stadion ist das Team von Trainer Serkan Secerli weiter ungeschlagen, hat alle bisherigen Heimpartien gewonnen. Doch der FC Zuzenhausen hat in der Vergangenheit mehrfach beweisen, dass er immer für eine Überraschung gut sein kann.

Olumide sitzt Sperre ab

„Nach der unglücklichen Niederlage in Heddesheim waren die drei Punkte gegen Mutschelbach sehr wichtig für das Selbstvertrauen“, sagt Jener Külbag, der Sportliche Leiter des VfR. Doch der VfR hat Personalprobleme: Verteidiger Steffen Kochendörfer zog sich einen Muskelbündelriss in der Leiste zu. „Er wird wohl sechs bis acht Wochen ausfallen“, sagt Külbag, der betont: „Personell sieht es momentan nicht so gut aus. Zumal sich auch Gianluca Mantel in der Partie gegen Mutschelbach am Knie verletzt hat und Mittelfeldspieler Jospeh Olumide wegen seiner Gelb-Roten Karte ein Spiel Sperre absitzen muss.“ Zuzenhausen sei für den VfR, so Külbag, „ein echter Angstgegner“. Der Sportliche Leiter betont: „Der FC hat auch in Heddesheim ein starkes Spiel gemacht.“

Der Tabellenvierte Fortuna Heddesheim empfängt bereits am Samstag, 16.30 Uhr, das Schlusslicht SG Heidelberg-Kirchheim. Nach zuletzt drei Siegen in Folge scheint der Motor beim Vize-Meister der vergangenen Saison endlich auf Hochtouren zu laufen. Der Abstand auf Platz zwei beträgt nur noch drei Punkte. bol