Lokalsport Mannheim

Fußball Spiel gegen Hoffenheim am Samstag schon um 13 Uhr

VfR Mannheim gleich vor dem nächsten Härtetest

Archivartikel

Mannheim.Weitgehend zufriedene Gesichter gab es Fußball-Verbandsligisten beim VfR Mannheim nach dem Testspiel gegen Wormatia Worms – und vor allem einen großen Gewinner: Die Zuschauer. Mit acht Toren wurde das Publikum im Rhein-Neckar-Stadion bei angenehmen Wetter verwöhnt und sah ein attraktives Spiel, das 4:4 (4:1) endete. VfR-Coach Andreas Backmann zeigte sich dementsprechend zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass unsere Offensive über ein enormes Potenzial verfügt und in der Lage ist, Tore schön herauszuspielen. Die Reaktion auf den Rückstand war mehr als nur lobenswert. Die erste Halbzeit war top.“

Bereits an diesem Samstag geht es für die Rasenspieler weiter: Schon um 13 Uhr beginnt im Rhein-Neckar-Stadion der Härtetest gegen das Regionalligateam der TSG Hoffenheim II.

Die frühe Wormatia-Führung (10.) glich Benedikt Koep postwendend aus (12.). Auch in den darauffolgenden Minuten waren die Blau-Weiß-Roten klar tonangebend und beherrschten den höherklassigen Kontrahenten. Das 2:1 war somit nur folgerichtig: Cihad Ilhan legte das den Ball auf Koep ab, der zum zweiten Mal in der Begegnung einnetzte (18.). In dieser Szene setzte der Torschütze seine Bulligkeit geschickt ein, drehte sich um die eigene Achse und vollendete souverän zur Führung.

Zwei Koep-Tore

Der Mannheimer Einbahnstraßenfußball fand in den folgenden Minuten seine Fortsetzung und mündete im 3:1 durch Christian Grimm, der eine Balleroberung nutzte, um den Zwei-Tore-Vorsprung herzustellen (20.). Doch damit nicht genug: Marc-David Thau setzte noch einen drauf, indem er nach einer gelungenen Spielverlagerung auf die rechte Seite ebenso ansehnlich wie gekonnt via Chipball auf 4:1 erhöhte (26.).

Vermeidbare Fehler

Mit diesem Spielstand ging es gegen den rheinland-pfälzischen Oberligisten auch in die Kabine. Schlussendlich sollte es aber nicht für den Sieg reichen, da sich die Quadratestädter durch vermeidbare Fehler selbst um den verdienten Lohn brachten. So erzielte die Wormatia in den zweiten 45 Minuten drei Treffer (59./65./82.).

Zwei der vier VfR-Gegentore basierten auf missratenen Rückpässen, während die anderen beiden das Resultat von Ballverlusten im eigenen Sechzehner waren. Außer diesen vier Geschenken, die der Gast humorlos zu verwerten wusste, brannte es im VfR-Strafraum zu keinem Zeitpunkt. Torwart Marcel Lentz verbrachte einen ruhigen Abend. „Natürlich ist es schade, dass schlussendlich kein Sieg herausgesprungen ist“, sagte Backmann, der die Gegentore vor allem auf Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zurückführte.

Zum Thema