Lokalsport Mannheim

SV Waldhof II Neuling will vorrangig die Klasse halten

Vier Schlüsselspieler bilden das Gerüst

MANNHEIM.Bernd Großmann hat den Vergleich. Der Team-Manager des SV Waldhof II war bereits mit an Bord, als die U 23 unter Trainer Peter Brandenburger in der vergangenen Saison in der Fußball-Landesliga den Titel holte. Der Erfolgscoach ist mittlerweile gegangen, sein Nachfolger ist Frank Hettrich, der die Waldhöfer Zweite schon zwischen 2009 und 2013 Jahre trainierte.

Der 50-Jährige stand zuletzt beim ASV Durlach ebenfalls in der Verbandsliga unter Vertrag. „Peter Brandenburger und Frank Hettrich sind beides akribische Arbeiter“, sagt Großmann und erklärt: „Frank ist die beste Lösung, er kennt den Verein, die Liga und kann sehr gut mit jungen Leuten arbeiten.“

Vom Team des Landesliga-Meisters sind nur noch drei Akteure übrig. „Wir haben jetzt mehrheitlich Spieler, die Jahrgang 2000 sind. Für uns gibt es nur ein Ziel: Klassenerhalt“, betont Großmann. Die Achse der „kleinen Waldhöfer“ bilden Torwart Daniel Tsiflidis, Anthony Loviso in der Innenverteidigung, im Mittelfeld Dennis Franzin, der praktisch Hettrichs verlängerter Arm sein soll, und in der Sturmspitze Angreifer Marc Haffa, der vom künftigen Mitkonkurrenten VfR Mannheim kam. „Um diese Spieler bauen wir die jungen Leute herum“, sagt Großmann.

Zu den genannten vier Schlüsselspielern gesellen sich neben den aus dem Juniorenbereich kommenden Akteuren die Neuzugänge Berkant Sahin, der zuletzt für den Südwest-Verbandsligisten ASV Fußgönheim) auflief, der erfahrene Giovanni Scalamato, Dominik Strohmeier (VfR Friesenheim), Filip Vlahov und Patrick Hocker von Verbandsliga-Absteiger SV 98 Schwetzingen. Am Donnerstag gab der Club zudem die Verpflichtung von Sandro Löchelt bekannt, der zuletzt für die U 23 des FSV Mainz 05 spielte.

„Für mich sind ganz klar wieder der VfR Mannheim, der VfB Gartenstadt, Fortuna Heddesheim und der ATSV Mutschelbach favorisiert“, macht Bernd Großmann klar. Der SV Waldhof II bestreitet am Freitag um 18.30 Uhr am Alsenweg das Ligaeröffnungsspiel gegen den Stadtrivalen VfR. „Die Vorbereitung war gut, aber wir haben eigentlich nur gegen Kreisligisten gespielt. Der VfR ist gleich eine ganz andere Hausnummer“, sagt Großmann. bol

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