Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A I TSV Neckarau trifft auf Spitzenreiter FC Hochstätt Türkspor

Vorfreude auf den Liga-Gipfel

MANNHEIM.In der oberen Tabellenhälfte der Kreisklasse A1 geht so spannend zu wie schon lange nicht mehr. Bis zum SV Rohrhof auf Rang acht können alle Mannschaften berechtigte Hoffnungen hegen, im Meisterschaftsrennen mitzureden. Die beiden Teams, die ganz vorne stehen, messen sich am kommenden Sonntag im direkten Aufeinandertreffen.

„Ich will jeden Druck von der Mannschaft nehmen“, erklärt Pasquale Pilato, Trainer des Verfolgers TSV Neckarau, vor dem Spiel gegen den Ligaprimus FC Hochstätt Türkspor. „Wir freuen uns darauf. Es wird ein schönes Spiel und das haben wir uns erarbeitet und verdient.“

Dass der Klub vom Kiesteichweg in diesem Jahr ganz oben anklopft, war vor einiger Zeit noch gar nicht absehbar. Vor der Saison 2015/16 wagte man einen Neustart und löste eine A-Jugend-Mannschaft auf, um sie in das Gefüge des A-Klasse-Teams zu integrieren.

Geduld zahlt sich aus

„Wir haben kontinuierlich einen Schritt nach dem anderen gemacht. Die derzeitige Platzierung ist der logische, aber auch glückliche Weg und macht mich stolz“, unterstreicht Pilato, dass sich die Geduld für die Entwicklung der jungen Mannschaft und das Vermeiden von Hauruck-Aktionen ausgezahlt haben. In den letzten Jahren ist zudem ein Kollektiv zusammengewachsen, in dem die Gemeinschaft groß geschrieben wird – eine Rückkehr zu den Werten, die auch außerhalb des Spielfeldes zu den Tugenden des Amateurfußballs zählen. „Die Jungs unternehmen auch privat viel miteinander. Außerdem haben wir jetzt einen neu gestalteten Kraftraum, in dem die Spieler auch ohne Vorgabe von mir oft da sind“, lobt Pilato.

Dass Kameradschaft im Fußball Berge versetzen kann, wurde schon mehrfach bewiesen. Das soll nun der FC Hochstätt Türkspor zu spüren bekommen, auch wenn mit Luc Reinfelder und Ivan Pavlov zwei wichtige Spieler fehlen. wy