Lokalsport Mannheim

Hockey MHC-Damen fehlen zur Final-Four-Qualifikation noch zwei Punkte

Vorgeschmack auf Europa

Archivartikel

Mannheim.Am Samstag (14 Uhr, MHC Arena) kommt es in der Hockey-Bundesliga der Damen zur Neuauflage des letztjährigen DM-Endspiels, wenn sich die zurzeit drittplatzierten Damen des Mannheimer HC und der aktuell zweitplatzierte Titelverteidiger UHC Hamburg gegenüberstehen. Auch die Damen des TSV Mannheim Hockey haben am Samstag (16 Uhr) in der Bundesliga ein Heimspiel gegen einen Club aus Hamburg und wollen gegen den Harvestehuder THC wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

„Normalerweise liegt uns der UHC ganz gut, wenn man mal vom Endspiel 2017 absieht. In Sachen Final Four sind wir beide schon durch und da könnte es ja schon im Halbfinale ein Wiedersehen geben“, geht MHC-Damencoach Philipp Stahr die Partie am Samstag gelassen an – auch wenn seinem Team zur Qualifikation für die DM-Endrunde rechnerisch noch zwei Zähler fehlen.

Nächste Partie beim Club Cup

Die Wege der MHC- und UHC-Damen werden sich übrigens am 17. Mai im englischen Surbiton zu einem weitaus wichtigeren Spiel erneut kreuzen, wenn beide beim EuroHockey Club Cup 2018 um die europäische Krone spielen und dabei bereits im Viertelfinale aufeinandertreffen. „Wir wollen zum Saisonhöhepunkt fit sein, daher werden wir am Samstag Alicia Magaz, Maria Tost und Emma Förter schonen. Auch Megan Frazier wird weiter pausieren. Dafür wird wohl Cécile Pieper nach ihrer Verletzung wieder zum Einsatz kommen“, sagt Stahr.

Der MHC-Coach freut sich zudem über eine Verstärkung im Trainerstab der MHC-Damen: Ab kommender Saison ergänzt der gebürtige Heidelberger Nicklas Benecke die Blau-Weiß-Roten. Aktuell trainiert Benecke noch die Herren des Zweitligisten SC Frankfurt 1880. „Wir haben schon im Rahmen der U-21-EM zusammengearbeitet, das passte sehr gut“, berichtet Stahr.

„Wir können am Samstag gegen den HTHC bis auf Alena Baumgarten aus dem Vollen schöpfen und wollen mit drei Punkten zu Großflottbek aufschließen“, hat unterdessen TSVMH-Trainer Carsten-Felix Müller klare Vorstellungen.