Lokalsport Mannheim

Fußball Jugendturnier in Qingdao vom 2. bis 13. August

Waldhofs U 16 reist nach China

Archivartikel

MANNHEIM.Dieses Projekt ist einzigartig in der Bundesrepublik: Vom 2. bis 13. August findet nun schon die sechste Auflage des deutsch-chinesischen Jugendfußballturnieres für U-16-Mannschaften statt. Diesmal wird es in der Mannheimer Partnerstadt Qingdao ausgetragen. Die U-16-Teams des SV Waldhof und des FC Astoria Walldorf nehmen an der Veranstaltung teil.

„Die jungen Spieler sollen sich ein Bild von einer fremden Kultur machen. Fußball ist das Beste, um wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zwischen Nationen herzustellen“, betonte Klause Schlappner bei einer Pressekonferenz im Mannheimer Rathaus. Die lebende Waldhof-Legende kümmert sich bereits seit über sechs Jahren um das deutsch-chinesische Jugendfußballturnier. Schlappner betreute zwischen 1992 und 1995 als erster Ausländer die Fußballnationalmannschaft in China. Seit mehr als 20 Jahren fungiert er als Mittler der Kulturen und hat sich seine Popularität im Riesenreich bis heute bewahrt.

Neben den Fußballbegegnungen gegen die chinesischen Juniorenteams aus der Region Qingdao stehe für die beiden Mannschaften aus der Metropolregion auch ein vielseitiges und spannendes Kulturprogramm an. „Wir werden Qingdao anschauen, es gibt Empfänge, die Teams besuchen Schulen und machen sogar einen Kalligraphiekurs in chinesischer Schrift“, betonte Felix Kurz, der zusammen mit Klaus Schlappner die deutsch-chinesischen Jugendturniere organisiert.

Christian Specht, der Erste Bürgermeister Mannheims, betonte, dass die Stadt sich als baden-württembergisches Chinazentrum sehe: „Das Jugendfußballturnier gehört einfach zu unseren kulturellen Beziehungen mit China dazu.“

„SVW war schon 1984 in China“

Kurz und Schlappner betonten, dass es immer schwer sei, die nötige finanzielle Unterstützung zu bekommen. In diesem Jahr sei „Anpfiff ins Leben“ als Partner dabei. „Der SV Waldhof war schon 1984 und 1985 in China, der erste Nationaltrainer aus dem Ausland ist ein Waldhöfer, wir haben in der Metropolregion immer noch ein Nest von guten Fußballern. Das wollen wir den Chinesen beweisen, Leidenschaft am Fußball bei unseren jungen Spielern wird noch ganz groß geschrieben“, sagte Schlappner. bol