Lokalsport Mannheim

Hockey Hallen-Bundesliga der Damen startet am Freitagabend mit der Partie MHC gegen TSVMH

Zum Auftakt gleich das Derby

Mannheim.Das Eröffnungsspiel der Hallenhockey-Bundesliga 2019/2020 der Damen ist am Freitagabend den beiden Mannheimer Teams vorbehalten, wenn um 20.30 Uhr der Mannheimer HC den TSV Mannheim Hockey zum Lokalderby in der Irma-Röchling-Halle am Neckarplatt empfängt. Am Sonntag haben die MHC-Damen um 12 Uhr den Nürnberger HTC in der Irma-Röchling-Halle zu Gast, während die TSVMH-Damen ebenfalls um 12 Uhr beim Liganeuling Bietigheimer HTC ran müssen.

In der vergangenen Hallenrunde schafften es sowohl die MHC- als auch die TSVMH-Damen bis ins DM-Halbfinale, während mit dem Feudenheimer HC das dritte Team aus der Quadratestadt gleich wieder absteigen musste. Die beiden Halbfinalisten der vergangenen Hallenrunde gehen allerdings mit stark verjüngten Formationen ins Rennen. So hat der MHC-Hallenkader gerade einmal einen Altersschnitt von 19,5 Jahren. Dennoch gehen die Blau-Weiß-Roten mit Zuversicht in die neue Saison.

„Wir wollen ins Viertelfinale kommen, am liebsten zu Hause. Das ist in der engen Liga sehr ambitioniert – aber trotzdem machbar“, sieht MHC-Damencoach Nicklas Benecke in der wohl sehr ausgeglichenen Südstaffel trotz aller Unerfahrenheit die Chance auf Rang eins oder zwei, was einen Platz im DM-Viertelfinale bedeuten würde. Mit einem engen Rennen im Süden rechnet auch TSVMH-Damentrainer Carsten-Felix Müller, der diesbezüglich aber erst einmal einen anderen Ansatz verfolgt. „Wir wollen uns frühzeitig den Nichtabstieg sichern“, richtet Müller den Blick nach unten. Schließlich könnte nicht nur das Rennen um die beiden Viertelfinalplätze sondern auch der Abstiegskampf eine enge Kiste werden.

„Das Derby am Freitag wird total spannend, weil zwei völlig neuaufgestellte Teams aufeinander treffen“, sagt Müller, der seinem Team in der Vorbereitung bereits eine gute Form attestierte. Beim Meßmer Cup in Hamburg holte der TSVMH im kleinen Finale mit einem 3:2 gegen den UHC Hamburg Platz drei.

Je einen Sieg und eine Niederlage gab es zuletzt für die MHC-Damen in Düsseldorf, wo der Bundesligist die Kräfte jeweils zweimal mit dem Deutschen Meister Düsseldorfer HC und Rot-Weiss Köln maß. „In Düsseldorf haben wir einige Fortschritte gemacht, sind aber sicherlich noch nicht bei 100 Prozent und werden das auch am Freitag im Derby noch nicht sein“, sagt MHC-Trainer Nicklas Benecke, der um den Einsatz von Paulina Niklaus (Oberschenkelprobleme) bangt. 

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