Lokalsport Mannheim

Hockey Nach dem Heimspiel gegen Rüsselsheim stellen sich die Damen vom Fernmeldeturm erstmals dem Derby mit Aufsteiger FHC

Zwei hohe Hürden für den TSVMH

Mannheim.Angesichts von drei Mannheimer Damenteams in der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga ist die Derbydichte im Oberhaus so groß wie noch nie. Das macht sich auch an diesem Wochenende bemerkbar, wenn am Sonntag um 14 Uhr der Bundesligaaufsteiger Feudenheimer HC den TSV Mannheim Hockey in der Irma-Röchling-Halle am Neckarkanal zu Gast hat. Dabei kommt es am Sonntag in der Halle des MHC zu einem Bundesliga-Doppelpack, um 16 Uhr stehen sich dort der Mannheimer HC und der Rüsselsheimer RK gegenüber.

Die Konzentration der drei Erstligateams aus der Quadratestadt gilt aber erst einmal den Samstagpartien. Dabei empfängt der TSVMH (14.30 Uhr) den Rüsselsheimer RK unter dem Fernmeldeturm. „Wir haben großen Respekt vor den beiden Spielen am Wochenende. Das Duell gegen den RRK wird traditionell sehr knackig geführt, und die FHC-Damen haben bereits gezeigt, dass sie in der Liga sehr gut mitspielen können“, erwartet TSVMH-Trainer Carsten-Felix Müller keine leichten Aufgaben.

„Der MHC und der TSVMH sind die stärksten Teams in der Südgruppe, da dürfte für uns am Sonntag gegen den TSVMH nichts zu holen sein, aber vielleicht gelingt uns ja am Samstag in München ein Punkt“, sieht FHC-Coach Christian Wittler am Samstag (14 Uhr) beim Münchner SC eine größere Chance, etwas mitzunehmen. Am vergangenen Sonntag musste sich der Liganeuling den schon lange der Bundesliga angehörenden Münchnerinnen im Hinspiel allerdings mit 2:4 geschlagen geben. Julia Meffert, Pia Oldhafer und Carolin Schmid stehen dem Aufsteiger studiumsbedingt nicht zur Verfügung. „Der Ligaauftakt war nicht alltäglich. Es war schon ein komisches Gefühl Julia und Pia auf der anderen Seite zu sehen“, blickt MHC-Damentrainer Nicklas Benecke noch einmal auf den vergangenen Samstag zurück, als die Runde mit dem Derby zwischen dem Tochterverein FHC und dem Stammverein MHC startete.

MHC will maximale Ausbeute

„Wo wir stehen, wissen wir noch nicht so genau, aber natürlich peilen wir am Wochenende sechs Punkte an“, haben die MHC-Damen vor dem Sonntagsheimspiel gegen Rüsselsheim zunächst erst einmal am Samstag (16 Uhr) den Nürnberger HTC bei sich zu Gast.

Die Franken konnten in der vergangenen Hallensaison als erster Aufsteiger seit vielen Jahren die Klasse halten und haben zum Auftakt mit ihrem Heim-Remis gegen Rüsselsheim überrascht. „Damit hat wohl keiner gerechnet“, ist Benecke vor dem NHTC gewarnt. and