Lokalsport Mannheim

Hockey Am Wochenende steht Final Four in Krefeld an

Zwei MHC-Teams, ein Ziel: Der Titel soll es sein!

Mannheim.Der Mannheimer HC fiebert dem Saisonhöhepunkt entgegen: An diesem Wochenende (18./19. Mai) werden auf der Anlage des Crefelder HTC sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die deutschen Feldhockeymeister 2019 gesucht. Bereits im vergangenen Jahr fand die DM-Endrunde in Krefeld statt und nachdem 2018 für beide MHC-Teams bereits im Halbfinale Schluss war, soll diesmal der Titel her.

„Wir haben uns schon alle Informationen über Rot-Weiss Köln, Uhlenhorst Mülheim und den UHC Hamburg besorgt, wobei unser Fokus natürlich ganz klar auf unserem Halbfinale gegen Köln (Samstag, 18 Uhr, d. Red.) liegt. Wenn du Meister werden willst, dann musst du Rot-Weiss Köln schlagen, ob im Halbfinale oder im Finale“, denkt MHC-Herrencoach Michael McCann gerne an 2017 zurück, als man die Domstädter beim Final Four in der heimischen MHC Arena im Endspiel mit 3:2 bezwingen konnte und deutscher Meister wurde,

„Sie besitzen eine große individuelle Klasse, aber wenn bei uns jeder 100 Prozent gibt, dann können wir sie schlagen“, setzt der Australier auf den Teamgeist der Blau-Weiß-Roten, die sich zuletzt beim Gewinn der Bronzemedaille in der Euro Hockey League als starke Einheit präsentierten. Auf Jossip Anzender wird McCann allerdings verzichten müssen, auch der Einsatz von Felix Schües ist fraglich.

Im vergangenen Jahr unterlag der MHC Uhlenhorst Mülheim im Halbfinale mit 1:2. Der Titelverteidiger aus Mülheim spielt am Samstag (15.30 Uhr) im ersten Herrenhalbfinale gegen den UHC Hamburg um den Einzug ins Finale (Sonntag, 15 Uhr).

Bereits davor wird sich entscheiden, wer bei den Damen ins Endspiel am Sonntag (12 Uhr) einzieht. Schon um 11 Uhr kommt es im ersten Damenhalbfinale zum Aufeinandertreffen zwischen dem Vizemeister UHC Hamburg und dem Titelverteidiger Club an der Alster Hamburg. Um 13 Uhr sind dann die MHC-Damen im Halbfinalduell mit dem Düsseldorfer HC gefordert. „Bei diesem Final Four kann jedes der vier Teams Meister werden und der Titel ist natürlich auch unser Ziel“, hat MHC-Damencoach Philipp Stahr die erst nach Penaltyschießen zustande gekommene 3:4-Halbfinalniederlage gegen den UHC Hamburg aus dem Vorjahr noch nicht vergessen. „Unser Hauptaugenmerk lag immer auf dem Feld, da ist Düsseldorf allerdings die einzige Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison nicht gewinnen konnten“, ist der gebürtige Berliner vor den Rheinländern gewarnt. Mannheim muss noch um den Einsatz der angeschlagenen Nationalspielerin Cécile Pieper bangen. and