Ludwigshafen

Rheingönheim Neujahrsempfang mit Ortsvorsteher Wißmann

Ab März Verkehrsengpässe in der Hauptstraße

Ludwigshafen.„Im Großen und Ganzen, habe ich festgestellt, dass Rheingönheim im Gegensatz zu den anderen Stadtteilen doch Gott sei Dank von größeren Problemen verschont geblieben ist“, resümierte Ortsvorsteher Wilhelm Wißmann das Jahr. Unter anderem sei der Gehweg am Hohen Weg fast fertiggestellt, die Trauerhalle wieder nutzbar und auch der erste Abschnitt des Memorialgartens auf dem Friedhof eingeweiht worden, blickte Wißmann beim Neujahrsempfang in der Halle der TG „Frei Heil“ zurück.

Auch die Entwicklung der Mozartschule mache Fortschritte – „für 2019 sind zumindest mal Planungsgelder im Haushalt eingestellt oder bewilligt.“ Nicht erfüllt habe sich der Wunsch nach zwei Containern für die Schule, um die Raumsituation zu entzerren. Die Aktivierung des Stadtteilvereins habe sich wegen der Genehmigungen der Satzung in die Länge gezogen, erläuterte der Ortsvorsteher. Jetzt, da der Verein über ein Konto verfüge, könnten aber Spendengelder eingesammelt werden, „sodass wir das Projekt angehen können. Das Gleiche gilt auch für die Ortschronik, die entstehen soll.“ Vom Immobilen-Eigentümer, bei dem der Netto-Markt Mieter sei, habe er Mitteilung erhalten, wonach wörtlich, „wenn alles nach Plan läuft“, die Rossmann-Filiale im Herbst eröffne, so Wißmann mit Blick auf die Nahversorgung im Stadtteil. Eine „große Enttäuschung“ sei für ihn eine Pressemitteilung der Firma Aldi gewesen, laut der kein neuer Standort mehr für eine Filiale gesucht werde „und die Filiale In der Mörschgewanne in absehbarer Zeit schließt“, führte er aus.

Bau eines Mehrfamilienhauses

„In der Hauptstraße werden wir ab März wieder mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Umleitungen rechnen müssen“, wenn auf dem Anwesen einer ehemaligen Metzgerei mit den Bauarbeiten zu einem Sechs-Familien-Haus begonnen werde. Und den Anwohnern der sogenannten „engen Straßen“ – Sandgasse, Altfriedhofstraße, Benngewann- und Reinwaltstraße – eröffnete er, „dass etwa ab April in diesen Straßen ein absolutes Halteverbot durchgesetzt werden soll.“

Der Männerchor und der gemischte Chor der Chorgemeinschaft MGV und Germania sorgten für den klangvollen Rahmens, bei dem die Jugendgarde der Karnevalsgesellschaft „Klotzgrumbeer“ mit ihrem Tanz in Zirkus-Kostümen begeisterte, und die jungen Athletinnen der Geräteturngruppe der TG „Frei Heil“ eine choreografisch-akrobatische Glanzleistung zeigten.