Ludwigshafen

Hochschule Drei Bachelor-Absolventen mit „Förderpreis der Familie Wagner“ ausgezeichnet

Abschlussarbeiten gewürdigt

Ludwigshafen.Mit einem sogenannten nicht-invasiven Pränataltest, der zeigen soll, ob bei einem noch ungeborenen Kind möglicherweise eine Veränderung des Erbguts vorliegt, hat sich Sebastian Winkler in seiner Abschlussarbeit an der Hochschule Ludwigshafen auseinandergesetzt: „Entwicklungen in der Pränataldiagnostik am Beispiel des Praenatest aus medizinischer, ethischer und gesundheitspolitischer Perspektive“ lautet der Titel seiner Bachelor-Thesis, mit der der 32-Jährige den ersten, mit 1500 dotierten Platz bei der fünften Verleihung des „Förderpreises der Familie Wagner“ errungen hat.

Der Eppelheimer ist AOK-Kundencenter-Leiter für die Region Heidelberg und hat den Studiengang Gesundheitsökonomie im Praxisverbund neben seiner Arbeit absolviert. Der Preis stelle „eine große Wertschätzung“ dar, „für die viele Arbeit, die wir investieren in so eine Bachelorarbeit“, bedankte er sich für die Auszeichnung. „Und wenn man es nebenher macht, dann beflügelt es doch noch mal, auch weiterzumachen“, so der Absolvent, der inzwischen den Masterstudiengang Health Care Management in Ludwigshafen begonnen hat.

Mit dem 2014 erstmals ausgelobten Förderpreis werden jährlich herausragende Abschlussarbeiten aller vier Fachbereiche der Hochschule ausgezeichnet, „die aufbauend auf fundiertem Fachwissen aufzeigen, wie fachliche Aktivitäten den Menschen unterstützen können“.

Die Verleihung fand in der Aula des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesen statt. Der zweite, mit 1000 Euro dotierte Platz ging an den 28-jährigen Andreas Gold vom dualen Bachelorstudiengang Pflege für seine Thesis über „Die Rolle der Pflege in Klinischen Ethikkomitees“.

Den dritten Preis (500 Euro) erhielt wiederum die 24-jährige Barbara Leupold aus dem Bachelorstudiengang Internationales Personalmanagement und Organisation, die in ihrer Abschlussarbeit zu „Herausforderungen der Integration von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt von Unternehmen“ geforscht hatte.

Die Auszeichnung sei ein „Kompliment an die hervorragenden jungen Leute, die wir haben“, betonte der Hochschulratsvorsitzende und Initiator des Preises, Dieter Wagner. „Und wenn ich mir vorstelle, dass sie die Zukunft bestimmen, dann ist es mir bei denen, die ich hier kennengelernt habe, nicht bange.“ mav