Ludwigshafen

Rathaus Stadt würdigt mehr als 140 erfolgreiche Sportler und Ehrenamtliche aus Ludwigshafen im Ratssaal

Athleten auf der großen Bühne

Ludwigshafen.Spitzen- und Breitensportler, Kinder und Senioren aus olympischen und Nischensportarten – bei einer Feierstunde im Ratssaal des Rathauses hat die Stadt Ludwigshafen erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sowie Ehrenamtliche geehrt und gewürdigt. Alle, die im vergangenen Jahr auf Welt-, Europa-, Deutschen oder Süddeutschen Meisterschaften als Athletinnen und Athleten ihrer Ludwigshafener Vereine erfolgreich waren, erhielten aus der Hand der Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) eine Ehrenmedaille und ein Präsent der Stadt.

In ihrer kurzen Ansprache betonte sie, wie stolz die Stadt auf die Athleten sei, die auch als Botschafter Ludwigshafens aufträten. Jeder zu Ehrende wurde einzeln aufgerufen, seine Sportart und die Erfolge wurden genannt. So durfte jeder den Applaus des voll besetzten Ratssaals als zusätzliche Würdigung genießen. Dabei zeigte sich ein sehr breites Spektrum an Sportarten. Björn Barthel (Ludwigshafener Kanu Club) als WM-Dritter im Mannschaftssprint Wildwasser-Kanu, David Huber (WM-Vierter im Rollstuhlhockey) oder Petra Klünder (5. Platz WM Straßenrad-Zeitfahren Ü55) sind nur drei von insgesamt mehr als 140 Sportlerinnen und Sportlern aus über 20 Sportarten, die geehrt wurden. Viele vertreten dabei Nischensportarten wie Petanque oder zwar olympische, aber in der öffentlichen Wahrnehmung dennoch oft vernachlässigte Sportarten wie Judo oder Rhythmische Sportgymnastik. Sie bringen für ihre Leistungen oft genauso viel Engagement und Leidenschaft auf wie ihre Kollegen der sogenannten großen Sportarten. Sie lieben ihren Sport und erarbeiten sich Erfolge – auch dafür dankte die Stadt.

Neben den Spitzensportlern wurden auch starke Leistungen im Breitensport – namentlich Deutsches Sportabzeichen – gewürdigt. So etwa die vierköpfige Familie Sebök, die allesamt das Sportabzeichen errangen, oder Horst Kummer, der – knapp 80-jährig – bereits zum 40. Mal das Abzeichen schaffte.

Ehrennadeln für Funktionäre

Besonderen Raum räumte Jutta Steinruck auch dem Ehrenamt ein. So überreichte sie zehn Sportehrennadeln für besondere Leistungen über viele Jahre als Vereinsfunktionäre und zwei Sportehrenplaketten. Diese erhält, wer bereits die Ehrennadel der Stadt trägt und weiterhin mindestens acht Jahre ununterbrochen ehrenamtlich in einem Verein wirkt. Solch überragende Leistungen erbrachten Hannelore Heitz (seit 1976 ununterbrochen Übungsleiterin beim SV Friesenheim) und Volker Ritthaler (seit 1984 Übungsleiter, seit 1996 Vorstandsmitglied der TSG Friesenheim). „Ohne Menschen wie Sie wären Vereine undenkbar. Ganz herzlichen Dank für Ihren großartigen Einsatz!“, fand die Oberbürgermeisterin warme Worte für die Geehrten.

Im Schlusswort mahnte der Vorsitzende des Ludwigshafener Sportverbands, Winfried Ringwald, dass Vereine sich angesichts verändernder Rahmenbedingungen auf neue Anforderungen durch neue Angebote anpassen müssten. Er bescheinigte aber auch, dass die große Kraft von Sportvereinen hinsichtlich Sozialisierung, Integration und Gesundheitsförderung ungebrochen sei. Und Ludwigshafen, so Ringwald „ist eine Stadt, in der der Sport in vielen Facetten lebt.“