Ludwigshafen

Rathaus 49 Auszubildende beginnen Job bei der Stadt Ludwigshafen / Mehr Frauen als Männer

Attraktiver Öffentlicher Dienst

Archivartikel

Ludwigshafen.„Heute ist der Tag, an dem sich die ganze Mühe gelohnt hat.“ Sichtlich zufrieden begrüßte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) jene jungen Menschen, die kürzlich ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung erfolgreich beendet haben. Sie alle werden in den unterschiedlichsten Funktionen für die Stadt Ludwigshafen tätig werden, „hoffentlich für ganz lange Zeit“, betonte die Stadtchefin. Neben der offiziellen Ernennung gab es für die Verwaltungsmitarbeiter in spe ein kleines Präsent.

49 junge Leute im Alter zwischen 16 und in Einzelfällen auch über 30 Jahren fangen ab Sommer neu an. Dabei sind die Berufsbilder vielfältig: Vertreten sind neun Verwaltungsfachangestellte, zwei Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, zwei Fachinformatiker, drei Fachkräfte für Abwassertechnik, ein Fachangestellter für Bäderbetriebe, vier Gärtner, ein KfZ-Mechatroniker – und auch ein angehender Bestatter. Hinzu kommen neun Bachelor-Studierende in den Bereichen Bauingenieurwesen, BWL und Soziale Arbeit sowie vierzehn Beamtenanwärter.

„Wir bilden aus mit dem Ziel der Übernahme“, erklärte Christian Esslinger, Ausbildungssachbearbeiter der Stadt Ludwigshafen. Von den jährlich zwischen 30 und 60 Nachwuchskräften hätten bisher fast alle einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Dabei biete die Stadt sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Auch achte man auf Barrierefreiheit. Von den 49 Neulingen sind 28 weiblich, so dass es „mit der Quote nicht so ganz hingehauen“ habe, „für die Männer“, wie Jutta Steinruck augenzwinkernd feststellte. Bemerkenswert sei die hohe Anzahl an Bewerbern: 620 hatten sich für einen Ausbildungsplatz beworben – ein Zeichen für die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes. Ein besonderer Dank galt den anwesenden Ausbildern und der frisch gewählten Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung, Vanessa Wilhelm. Personalratsvorsitzender Stefan Limburg rief die Nachwuchskräfte dazu auf, das Glück nun in die eigene Hand zu nehmen. Auch wenn die Schulzeit vorbei sei, so gehe das Lernen weiter. Ins gleiche Horn stieß die Oberbürgermeisterin: Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2020 seien noch bis zum 30. September möglich.