Ludwigshafen

Auf Areal des Engelhorn-Hochhauses: BASF will neues Bürogebäude errichten

Archivartikel

Die BASF will auf dem Areal des ehemaligen Friedrich-Engelhorn-Hochhauses in Ludwigshafen ein neues Bürogebäude errichten. Das teilte der Chemiekonzern am Donnerstag mit. Darin soll es unter anderem Räume für den Vorstand der BASF geben. Das neue Gebäude soll mit den benachbarten Bauten wie dem Besucherzentrum, dem Büro- und Konferenzzentrum D 105 und dem derzeit im Bau befindlichen "Creation Center" an Tor 2 ein Ensemble bilden und sich sowohl im Aussehen als auch in der Höhe an diesen orientieren.

Zunächst will die BASF eigenen Angaben zufolge ausgewählte Architekturbüros mit der Ausarbeitung von Ideen und Konzepten beauftragen. Baubeginn ist für 2020 und die Fertigstellung für 2023 vorgesehen - vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungen.

Grund für den Neubau ist den Angaben zufolge die Sanierung des Gebäudes D 100, das auch vom Vorstand genutzt wird. Die Arbeiten werden nötig, um Brandschutzauflagen zu erfüllen, und sollen etwa drei Jahre dauern. Sie könnten nicht im laufenden Betrieb erfolgen. Danach sollen in dem Gebäude neue Büroflächen entstehen, die "moderne Arbeitskonzepte ermöglichen".

Der Abriss des Friedrich Engelhorn-Hochhauses hatte im August 2013 begonnen, Ende 2014 war von dem einstigen Wahrzeichen nichts mehr zu sehen. Der Grund für den Rückbau: Das 1957 eingeweihte Haus war marode, zudem war es etwa mit den Schadstoffen Asbest und PCB (Polychlorierte Biphenyle) belastet. Weil eine Sanierung zu teuer gewesen wäre, hatte die BASF den Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes beantragt. Ursprünglich sollte am selben Ort ein neues Hochhaus entstehen, die Pläne wurden aber nicht realisiert.

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