Ludwigshafen

Mundenheim Ortsbeirat berät über Nahverkehrsplan / Fünf-Minuten-Takt am Schwanen geplant

Bahnen sollen häufiger fahren

Ludwigshafen.Über Veränderungen durch den neuen Nahverkehrsplan informierte Verkehrsplaner Thomas Lappe den Mundenheimer Ortsbeirat. Für Mundenheim interessant sei etwa die Stadtbahnverlängerung über Rheingönheim nach Neuhofen, die vielleicht bis Waldsee reichen könnte. Gleiches gilt für die Absicht, eine neue Strecke über die Gartenstadt nach Mutterstadt zu führen. Davon könnten die Hochschule und die Berufsbildenden Schulen profitieren, berichtete Lappe. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) führe hierzu gerade eine Machbarkeitsstudie durch.

Bei den Straßenbahnen seien ferner zusätzliche Expressfahrten von Rheingönheim/Giulini zur BASF und auch in Richtung Mannheim geplant, so dass sich das bestehende Angebot verbessert. „Mundenheim würde an der Haltestelle Am Schwanen zumindest einen Fünf-Minuten-Takt bekommen – in beiden Richtungen“, führte Lappe aus.

Eine direkte Gleisverbindung von der Konrad-Adenauer-Brücke zur Bleichstraße soll vor allem im Blick auf Bauarbeiten an der Hochstraße Nord Vorteile bieten: „Damit könnte man die Kaiser-Wilhelm-Straße entlasten und der Fahrweg nach Mundenheim/Rheingönheim wäre deutlich kürzer“, erläuterte Lappe. Gleichfalls für die Bürger Mundenheims interessant sei eine vorgeschlagene neue Buslinie von der BASF über Goerdelerplatz und Bruchwiesenstraße nach Mundenheim zum Bahnhof. Barrierefrei ausgebaut werden sollen nach Angaben der Verwaltung in den nächsten Jahren die Haltestellen Knappenwegstraße und Mundenheim Friedhof.

Einer „WhatsApp“-Gruppe zur Meldung illegaler Müllecken könne wegen datenschutzrechtlicher und organisatorischer Anforderungen nicht eingerichtet werden, gab Ortsvorsteherin Anke Simon die Antwort der Verwaltung auf einen Antrag der SPD-Fraktion wieder. Geplant sei hingegen eine sogenannte „Mängelmelder“-Plattform, auf der Bürger Anregungen und Hinweise übermitteln können.