Ludwigshafen

Pesch-Haus Experten berichten bei Infoabend zu Großsiedlung

Beispiele für gute Nachbarschaft

Archivartikel

Ludwigshafen.Viele Kontakte und ein reger Austausch zwischen den sozialen Schichten und Altersgruppen sind den kirchlichen Initiatoren sehr wichtig bei der geplanten Heinrich-Pesch-Siedlung für 1500 Menschen. Wie eine gute Nachbarschaft gefördert werden kann, wird am Donnerstag, 17. Oktober, 18 Uhr, im Heinrich Pesch Haus (Frankenthaler Straße 229) diskutiert. Dabei berichten Experten über Beispiele aus anderen Städten.

Stadtsoziologie-Professorin Annette Spellerberg von der TU Kaiserslautern eröffnet die Veranstaltung mit einem Vortrag über die „Balance zwischen Privatheit und Gemeinschaft“. Danach folgen Erfahrungen aus der Praxis. Tanja Hahn von der BASF Wohnen + Bauen GmbH berichtet am Beispiel des Haus Noah in der Pfingstweide und des Vereins „Pfingstweide Miteinander“ über „Gelebte Nachbarschaft und Allengerechtes Wohnen“. Das Unternehmen hatte 2008 ein zehnstöckiges Hochhaus am Londoner Ring mit 46 Wohnungen zum Mehrgenerationenhaus umgebaut – und sorgt dort regelmäßig für kreative und gesellige Angebote.

Gabriele Gehm und Monika Jochum erläutern das Projekt „Nils – Wohnen im Quartier“ im Goetheviertel in Kaiserslautern. Gehm ist dort Projektleiterin, Jochum die Quartiersmanagerin. Zum Abschluss diskutieren die Sozialplanerin des Ludwigshafener Sozialdezernats, Sabine Jester-Zürker, mit Annette Spellerberg, Tanja Hahn und Monika Jochum. Um eine Anmeldung wird unter Telefon 0621/5999-162 gebeten.

In der 15 Hektar großen Pesch-Siedlung sind 500 Wohnungen mit einer fünfgruppigen Kita und einem Begegnungshaus vorgesehen. Gutverdiener und Sozialschwache sollen gleichermaßen heimisch werden, so das Ziel. ott

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