Ludwigshafen

Ortsbeirat Oggersheim Bus-Linienverknüpfung vorgestellt

Bessere Anschlüsse in die Notwende

Ludwigshafen.Mehr Pünktlichkeit und bessere Anschlüsse – das soll die Verknüpfung der Buslinien 71 und 72 auf der Strecke Ruchheim – Hans-Warsch-Platz – Lu-Rathaus bringen. Die Pläne dazu wurden in der Sitzung des Ortsbeirats Oggersheim vorgestellt. „Die Linienwege bleiben unverändert, alle Haltestellen werden weiter bedient“, so Felix Dmochowski von der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV). Die Linie 71 fährt weiterhin über die Industriestraße zum Rathaus, die 72 über das Gewerbegebiet „Westlich B 9“ nach Ruchheim. Verbessern soll sich die Erreichbarkeit der Melm und Notwende mit sechs Fahrten pro Stunde. Zum Vergleich: Derzeit fahren drei Busse pro Stunde die beiden Ziele an. Ab der Notwende wird es einen Zehn-Minuten-Takt zum Hans-Warsch-Platz und neue Direktverbindungen in Richtung „Westlich B 9“ und Ruchheim geben. Der neue Fahrplan tritt in der zweiten Juniwoche in Kraft.

Straße kostet 2,7 Millionen Euro

Ein weiteres Thema waren die Baupläne der Verbindungsstraße zwischen Oggersheim und dem Neubaugebiet Melm. Der erste Förderantrag an die Landesregierung wurde schon 2008 gestellt, die Pläne wurden damals als zu teuer abgelehnt. Bei einem zweiten Antrag 2013 wurden Abstriche gemacht. Geplant sind neben der Straße mit kombiniertem Rad- und Fußweg zwei Versickerungsflächen, begleitende Baumpflanzungen und eine Streuobstwiese als Ausgleichsfläche. Der Parkplatz am Großparthweiher soll unverändert bleiben.

Nun kam vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) die Nachricht, das Projekt sei „grundsätzlich förderungsfähig“. Dies bedeute jedoch keine feste Zusage. Die Baukosten werden auf 2,6 Millionen Euro geschätzt, mit Lampen auf knapp 2,7 Millionen. Die Beleuchtung, die sich der Ortsbeirat wünscht, wird nicht gefördert, da diese laut Aufsichtsbehörde für eine Verbindungsstraße in dieser Art nicht vorgesehen ist. „Die Straße führt an einem Freizeitgebiet vorbei, vor allem im Sommer ist hier sehr viel los, daher finde ich die Beleuchtung wichtig“, so Ortsvorsteherin Barbara Baur. Der Satzungsbeschluss soll bis Dezember erfolgen, die Bauzeit beträgt acht Monate.

Vom Seniorenrat war Gerhard Christoph gekommen, um die Gütegemeinschaft lebensgerechte Handwerksleistungen vorzustellen. Der Verein bietet kostenlose Beratungen dazu an, ob die eigene Wohnung seniorengerecht ist. kge