Ludwigshafen

Kommunalpolitik Baulücken in Oppau bald geschlossen

Bis zu vier Häuser sollen entstehen

Ludwigshafen.Die Nachfrage nach freien Bauplätzen ist hoch, die Angebote dagegen sind rar bis nicht vorhanden. Entsprechend willkommen sind Baulücken, die geschlossen werden könnten. Eine davon liegt in Oppau im Innenbereich eines Wohnquartiers. Hinter einer Gaststätte erstreckt sich eine 2200 Quadratmeter große Freifläche, die einst landwirtschaftlich genutzt wurde. Das Gelände gehört mehreren Besitzern, und der Stadt liegen „eine ganze Reihe von Anfragen“ vor, was man dort bauen könne, erklärte eine Vertreterin der Stadtplanung im Ortsbeirat Oppau.

Dazu werde nun der Bebauungsplan „Bunsenstraße 2. Reihe“ aufgestellt. Angedacht ist eine reine Wohnbebauung mit drei bis vier Einfamilienhäusern und dazugehörigen Stellplätzen. Abgerissen werden soll eine Scheune an der Zufahrt über die Bunsenstraße, um einem bestehenden Haus einen Garten zu ermöglichen. Eine weitere Zufahrt könnte über die Edigheimer Straße erfolgen. Allerdings werde nichts gegen den Willen der Eigentümer unternommen, so die Stadtplaner.

Neuer Supermarkt bis Anfang 2019

Fortschritte gibt es laut Ortsvorsteher Udo Scheuermann (SPD) auch bei der Ansiedlung eines Verbrauchermarktes auf dem ehemaligen GBG-Gelände. Baubeginn könnte schon Mitte Februar sein, in Betrieb gehen soll er Ende des Jahres oder Anfang 2019.

Probleme mit Ratten melden immer mehr Bürger in den nördlichen Stadtteilen. So sind etwa in der Giselherstraße in Edigheim die Nager über Regenwasserrohre von der Kanalisation bis zum Dachboden aufgestiegen und haben dort Nester gebaut. Auf Anfrage der CDU teilte die Stadtverwaltung mit, dass diese dort von einer Fachfirma bekämpft werden. Eine flächendeckende, vorbeugende Bekämpfung sei rechtlich aber nicht zulässig. Der Einsatz von entsprechenden Giftstoffen unterliege strengen Auflagen zum Schutz von Umwelt und Gewässern.

Anregungen aus dem Ortsbeirat zur Aufstellung neuer Hundekotstationen hat die Stadt zur Kenntnis genommen. Hier müsse erst noch der Pilotversuch mit den 86 Beutelspendern im Stadtgebiet ausgewertet werden.