Ludwigshafen

Oberbürgermeister-Entscheid Keine neuen Benachrichtigungen

Briefwahl beginnt am Freitag

Archivartikel

Ludwigshafen.Für die zweite Runde der Oberbürgermeisterwahl, in der die Entscheidung zwischen Jutta Steinruck (SPD) und Peter Uebel (CDU) fällt, können die Bürger ihren Stimmzettel ab Freitag, 29. September, per Briefwahl abgeben. Eine schriftliche oder Online-Anforderung der Unterlagen ist indes bereits ab dem heutigen Mittwoch möglich. Wer den Antrag jedoch lieber persönlich im Rathaus stellen und dort gleich wählen will, muss sich bis übermorgen gedulden.

Ab Freitag erhalten auch die Bürger ihre Briefwahlunterlagen, die sie bereits vor dem ersten Wahlgang für die Stichwahl am 15. Oktober beantragt hatten. Wer nicht mehr sicher ist, ob er dies gemacht hat, kann sich beim Wahlamt (Tel. 0621/504-38 30) vergewissern. Nach einem Antrag für die Briefwahl zur Stichwahl können die Bürger jedoch nicht mehr umschwenken. "Eine Stimmabgabe im Wahllokal ist dann nicht mehr möglich", stellte die Verwaltung klar.

Im Wahlamt im Rathaus (erstes Obergeschoss) sind Briefwahl-Anträge bis Freitag, 13. Oktober, 18 Uhr, möglich. Im Fall einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung können die Bürger auch noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr Briefwahl beantragen.

Neue Wahlbenachrichtigungskarten für die Stichwahl verteilt die Stadt nicht mehr. Wer keine mehr besitzt, kann trotzdem wählen. "In diesem Fall reicht die Vorlage des Personalausweises in dem Wahllokal", erläuterte Oberbürgermeisterin Eva Lohse.

Keine Überraschungen ergaben sich bei der gestrigen Sitzung des Wahlausschusses. Das siebenköpfige Gremium stellte keine Beanstandungen fest. Auf dem Stimmzettel für die Stichwahl rangiert Steinruck vor Uebel. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Ergebnis des ersten Durchgangs. Dabei hatte die SPD-Bewerberin 48,3 Prozent erzielt, der CDU-Kandidat 40,1 Prozent.

Weniger Stimmbezirke

Insgesamt will die Verwaltung, die bei der ersten Runde das OB-Wahlergebnis nach einer Nachzählung in Rheingönheim erst gegen 21.40 Uhr präsentierte, am 15. Oktober deutlich schneller sein. Auch wegen der vermutlich geringeren Wahlbeteiligung reduziert die Stadt die Zahl der Stimmbezirke von 132 auf 61. An den 32 Wahllokalen, die die Bürger in den Stadtteilen ansteuern, ändert sich aber nichts - sie müssen nur eventuell in einem anderen Raum den Stimmzettel abgeben. ott

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