Ludwigshafen

Friesenheim Stadt stellt am Montag Umgestaltungspläne vor / 50 kranke Kastanien sollen gefällt werden

Bürgerforum zum Ebertpark-Eingang

Ludwigshafen.Der Haupteingang des Ebertparks wird umgestaltet, 50 Bäume sollen in der angrenzenden Ebertstraße gerodet werden. Diese beiden Themen werden bei einer Bürgerversammlung am Montag, 15. Oktober, 18 Uhr, im Foyer der Eberthalle erörtert. Die Verwaltung um Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) präsentiert die Pläne.

Dazu können Bürger eigene Vorschläge äußern. Die Anregungen werden nach Angaben der Verwaltung ausgewertet und fließen in die Konzepte ein, die dann dem Ortsbeirat vorgestellt werden. An der Bürgerversammlung nehmen auch Ortsvorsteher Günther Henkel (SPD) und Constanze Kraus (CDU), Geschäftsführerin des Förderkreises Ebertpark, teil.

Im nächsten Jahr sollen die maroden Gebäude neben den alten Kassenhäuschen des Parks abgerissen werden. Dafür will die Stadt Baumreihen pflanzen und den Bereich mit Japanischen Blütenkirschen und Staudenbeeten begrünen.

In der Ebertstraße sind nach Angaben der Stadt viele Kastanien im Abschnitt zwischen Hohenzollernstraße und Herbert-Müller-Platz morsch und krank, weil sie zu nahe an den Gleisen stehen und häufig zurückgeschnitten werden mussten. Die Bäume sollen in zwei Abschnitten gefällt werden – die ersten 25 noch in diesem Monat. Zudem will die Verwaltung den Asphalt-Weg zwischen den Bäumen von fünf auf drei Meter verschmälern. Bei der Neugestaltung der Allee sind widerstandsfähige Amberbäume als Ersatz für die Kastanien, Rasen statt Efeubewuchses sowie fünf Standorte für Bänke vorgesehen.

Im östlichen Abschnitt der Ebertstraße zur Leuschnerstraße hingegen sieht die Verwaltung keine Probleme mit den Kastanien. Die Bäume stehen dort in einem breiten Grünstreifen ohne Gleise. ott