Ludwigshafen

Stadtmarketing 44-jähriger Manager der Rhein-Galerie nennt „private und familiäre Gründe“ für den Wechsel / Ab September Nachfolger von Michael Cordier

Christoph Keimes wird neuer Lukom-Chef

Archivartikel

Ludwigshafen.Diese Entscheidung hat viele überrascht: Der Centermanager der Rhein-Galerie, Christoph Keimes (Bild), wird neuer Geschäftsführer der Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft (Lukom). Der 44-Jährige tritt die Nachfolge von Michael Cordier (67) an, der nach zehnjähriger Tätigkeit Ende Mai in Ruhestand geht. Dies teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Keimes soll spätestens im September die neue Stelle antreten.

Der Diplom-Kaufmann nannte auf Nachfrage dieser Redaktion „private und familiäre Gründe“ für den Wechsel zur Lukom. Dieser habe nichts mit der Entwicklung der Rhein-Galerie zu tun. Das Einkaufszentrum, das derzeit umstrukturiert wird, sei gut aufgestellt.

35 Bewerbungen waren auf den Chefposten bei der Lukom eingegangen. Eine vom Aufsichtsrat eingesetzte Findungskommission wählte fünf Kandidaten aus, mit denen Vorstellungsgespräche geführt wurden. Danach sprach sich die Kommission für Keimes aus.

Schwarz hofft auf frische Impulse

„Vom Wechsel erhoffe ich mir frische Impulse, um die Position der Lukom als bedeutende Veranstalterin in der Metropolregion zu stärken“, sagt Beigeordneter Andreas Schwarz (SPD), der Vorsitzender des Lukom-Aufsichtsrats ist. Mit Keimes liege die Geschäftsführung in „erfahrenen und auch mit den Ludwigshafener Gegebenheiten bestens vertrauten Händen“.

Der 44-Jährige Keimes leitet seit November 2013 die Rhein-Galerie mit 120 Geschäften und ist seit Jahren an verschiedenen Standorten für die ECE tätig, die die Rhein-Galerie betreibt. Der gebürtige Düsseldorfer hatte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann abgeschlossen, danach folgte ein einjähriger Auslandsaufenthalt in den USA. Das Studium an der FOM Hochschule in Düsseldorf absolvierte er von 2002 bis 2006. Keimes ist verheiratet, Vater dreier Kinder und wohnt mit seiner Familie in Plankstadt.

Die Lukom (Zuschussbedarf 2019: 3,9 Millionen Euro) vermarktet unter anderem den Pfalzbau und die Eberthalle, betreibt Parkhäuser und organisiert das Stadtfest. 

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