Ludwigshafen

Hochstraße Bedürfnisse der Arbeitnehmer berücksichtigen

DGB: Beirat vergrößern

Archivartikel

Ludwigshafen.Der Gewerkschaftsbund DGB begrüßt den Vorschlag von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) für einen Hochstraßenbeirat, fordert aber, Arbeitnehmer-Vertreter einzubeziehen. „Die bisherigen Gespräche wurden von Wirtschaftsakteuren dominiert. Dabei kamen die Bedürfnisse der abhängig Beschäftigten zu kurz“, kritisiert Regionsgeschäftsführer Rüdiger Stein. Eine Verkehrswende sei nur durch Anreize für den öffentlichen Nahverkehr möglich. Die geplante Erhöhung der Fahrpreise des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) sei kontraproduktiv. Stattdessen plädiert der DGB für günstige Fahrpreise, Erhöhung der Taktung sowie die Ausweitung der Fahrtzeiten in den Morgen und in die späten Abendstunden.

CDU drängt auf Visionen

Die CDU zeigt sich erfreut, dass ihre seit 2017 erhobene Forderung nach einer interkommunalen Verkehrskommission endlich umgesetzt werde. Jetzt müssten Rahmenbedingungen zur Gründung der Kommission sowie des Mobilitätsausschusses auf den Tisch, sagt Fraktionschef Peter Uebel. „Einen weiteren Aufschub kann es nicht geben.“ Die Zusammenarbeit beim Hochstraßenbeirat sollte sich nicht auf die beiden maroden Verkehrswege beschränken. „Der Verkehrsraum der Metropolregion ist viel mehr. Wir brauchen neben kurz- und mittelfristigen Lösungen weitere Visionen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen soll. Metropoles Denken ist das Gebot der Stunde“, so Uebel. 

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