Ludwigshafen

Jahresbilanz 2020 Arbeiter-Samariter-Bund ergänzt Angebote / 2797 Bürger ausgebildet / Aufwendigere Krankentransporte

Einsatzzahlen durch Corona rückläufig

Archivartikel

Ludwigshafen.Die Einsatzzahlen des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Kreisverband sind im vergangenen Jahr gesunken. Grund dafür seien die hohen Corona-Infektionszahlen, die zum Teil aufwendige Transportfahrten erforderten, wie der ASB in seiner Jahresbilanz mitteilt.

Rückläufig seien aufgrund der strengen Hygieneauflagen auch die Teilnehmerzahlen in den Kursen. Im Jahr 2020 bildete der ASB so 2797 Bürger aus, wenngleich die Nachfrage für die Ausbildungsangebote sehr hoch sei. Auch die Veranstaltungen der Sanitätsdienste fielen aus. Bei nur 83 geleisteten Sanitätsdiensten zählte der Kreisverband 455 Helferstunden, heißt es in der Mitteilung.

Hilfe bei Tests und Impfungen

Weiterhin stark eingebunden seien wiederum die ehrenamtlichen Helfer des Katastrophenschutzes. Bereits Anfang vergangenen Jahres seien die Helfer im Einsatz gewesen, als in der Eberthalle das Behelfskrankenhaus in Betrieb genommen wurde. Auch hinsichtlich der Test- und Impfzentren sei die Unterstützung durch den Katastrophenschutz weiter erforderlich.

Viele Kunden hätten außerdem den Menüservice genutzt. Dieser belieferte 130 Haushalte an 365 Tagen mit rund 30 000 Speisen. In diesem Bereich habe der Kreisverband den Service durch den Wechsel zu einem anderen Zulieferer optimiert. Als Ergänzung zur ambulanten Pflege habe der ASB zudem einen Hausnotruf eingerichtet. Auch Einkaufsdienste, die Begleitung bei Spaziergängen oder Besuchsdienste seien Teil des Angebotes.

Die Gebäudesanierung konnte 2020 bereits beginnen: In der Fahrzeughalle des ASB wird das Dach renoviert. Zusätzlich seien technische Verbesserungen im Bereich der Elektrik und Heizung geplant. Die Umkleide- und Sanitärräume sollen in das Tiefgeschoss verlagert werden. Für die Jugendlichen plane der ASB einen modernen Jugendraum.

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