Ludwigshafen

Caritas-Förderzentrum Probleme mit Wasserleitungen

Fachbüro eingeschaltet

Archivartikel

Ludwigshafen.Für eine Untersuchung der verkeimten Wasserleitungen im neuen Förderzentrum ziehen Caritasverband und Technische Werke Ludwigshafen (TWL) ein neutrales Fachbüro hinzu. Darauf haben sich beide Seiten bei einem Gespräch geeinigt. Dabei wurden laut Caritas das weitere Vorgehen, aber keine juristischen Fragen besprochen. Das Fachbüro soll weitere Proben nehmen. Wenn die Ergebnisse in den kommenden zwei Wochen im Normbereich liegen, nehmen die TWL den Hausanschluss von der Kaiser-Wilhelm-Straße und die Caritas ihr seit Herbst fertiggestelltes Förderzentrum in Betrieb. Ein Einzug könne in diesem Fall Ende Juni oder Anfang Juli erfolgen, so eine Sprecherin.

Seit Monaten wird bei den Wasserleitungen eine erhöhte Keimbelastung festgestellt. Die Ursache ist bislang unklar. Die Caritas hatte die Rohre schon zigfach mit unterschiedlichen Zusätzen gespült. Zudem tauschten Handwerker die Wasseruhr und einige Rohre aus. Die TWL erneuerten die Zuleitung zum 14 Millionen Euro teuren Gebäude. Die 60 Bewohner des Förderzentrums sind bislang in einem Caritas-Gebäude in Friesenheim untergebracht. Weil dabei auch MS-Kranke mit geschwächtem Immunsystem einziehen, achtet die Caritas darauf, dass strengere Grenzwerte eingehalten werden als sonst.