Ludwigshafen

Hochschule Auszeichnung zum siebten Mal seit 2002 erhalten

Familiengerechte Arbeitsbedingungen

Archivartikel

Ludwigshafen.Flexible Arbeitszeitmodelle zwischen 6 und 20 Uhr, Homeoffice, Still- und Wickelräume sowie hauseigenes Weiterbildungsprogramm und betriebliches Gesundheitsmanagement – dies sind einige Aspekte, mit denen die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft seit Jahren den Studierenden und Mitarbeitenden die Vereinbarkeit mit der Familie erleichtert, etwa wenn sie Kinder erziehen oder Angehörige pflegen. Die Gesellschaft berufundfamilie Service GmbH hat der Wissenschaftseinrichtung zum siebten Mal die Auszeichnung für nachhaltig familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen verliehen. Die Hochschulen Ludwigshafen und Trier waren 2002 die bundesweit ersten Hochschulen, die ein solches Zertifikat bekamen.

In den nächsten drei Jahren will die Einrichtung die familienbewusste Politik noch stärker in der Lehre und in der Hochschulkultur verankern, sagt Christiane Schweikert, Referentin für Gleichstellung und betriebliches Gesundheitsmanagement. Dabei sollen die digitalen Möglichkeiten vermehrt genutzt werden, etwa mit einem selbst entwickelten E-Learning-Modul.

Mit diesen Maßnahmen will die Hochschule erreichen, dass Beschäftigte oder Studierende mit und ohne familiäre Aufgaben die gleichen Chancen haben. Zudem möchte sie einen effizienten Personaleinsatz erreichen sowie die Zahl der Studienabbrecher und die Studiendauer reduzieren.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie erhält die Hochschule aus einem Sofortprogramm des Landes 179 000 Euro, um die Digitalisierung in Forschung und Lehre zu stärken. Rund 4600 Studierende werden in den Bereichen Betriebswirtschaft sowie soziale Arbeit an den Standorten Ernst-Boehe-Straße und Maxstraße unterrichtet. 

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