Ludwigshafen

Großeinsatz

Feuerwehr bei Brand in Rheingönheim gefordert

Archivartikel

Ludwigshafen.Die Feuerwehr hat am Donnerstagnachmittag in Ludwigshafen erfolgreich eine Brand bei einer Recyclingfirma im Stadtteil Rheingönheim bekämpft. Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben einen Brand von mehreren Autos und Autoteilen auf dem Gelände vor. Durch einen "massiven Löschangriff" wurden die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Brandausbreitung verhindert. 

Das Feuer brach nach Angaben der Polizei gegen 15.23 Uhr bei dem Verwertungsbetrieb in der Erbachstraße aus. Gegen 17 Uhr war der Brand gelöscht, berichtete die Stadt auf Twitter. Über Verletzte war der Polizei nichts bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes und die Schadenshöhe wurden aufgenommen. 

Die Feuerwehr war mit 46 Kräften und 18 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Ruchheim und der Freiwilligen Feuerwehr Oppau im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen, dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter vor Ort.  Auch die Polizei, die Kriminalpolizei und der Kommunale Vollzugsdienst waren im Einsatz.

Zunächst hatte die Berufsfeuerwehr über die Warn-Apps Katwarn und Nina wegen der starken Rauchentwicklung über eine Gefahrenlage gewarnt. Es war von einem Großbrand die Rede, den ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage bestätigte. Später gaben die Apps Entwarnung. Eine Gefahr für die Bevölkerung würde nicht bestehen. 

Bei Katwarn und Nina hieß es weiter, dass in der Folge des Feuers Brandgase freigesetzt wurden. Es könne zu Geruchsbelästigungen und Sichtbehinderungen kommen, die auch in den Stadtteilen Maudach und Gartenstadt auftreten könnten. Es wurde empfohlen, das betroffene Gebiet zu meiden. Autofahrer sollten es weiträumig umfahren. Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten und Lüftungen sowie Klimaanlagen ausgeschaltet werden. 

Zum Thema