Ludwigshafen

Bildung Studenten der Dualen Hochschule Mannheim kooperieren mit dem Offenen Kanal Ludwigshafen

Film über junge Generation

Ludwigshafen.Wie tickt die Generation Z? Antworten auf diese Frage sucht Gerhard Lembke gleich in vielfacher Weise, als Buchautor hat er sich mit den Jahrgängen 1995 bis 2010 schon ausführlich beschäftigt. Als Hochschullehrer an der Dualen Hochschule in Mannheim hatte er die Idee, die Frage seinem vierten Semester im Studiengang der Digitalen Medien zu stellen. Heraus kam ein 20-minütiger Film, den die Studenten Jonas Landwehr, Florian Bigelmaier, Abina Sutharsan, Hannah Wolf und Bonnie Voss als Seminararbeit gedreht haben.

„Der normale Arbeitsablauf wurde verdreifacht“, wie Lembke die aufwendige Arbeit der Produktion grob beschreibt. In zehn Wochen wurde der Film von dem fünfköpfigen Studententeam produziert, wobei sie auf die Unterstützung des Filmregisseurs Joachim Petri und die angehenden Mediengestalter des Offenen Kanals Ludwigshafen (OK-TV) zählen konnten: „Das hat alles reibungslos geklappt“, berichtet Abina Sutharsan.

„Tolle Erfahrung“

„Wir mussten am Anfang erst unsere Struktur finden“, erzählt sie, „denn die Arbeit geht über das normale Studium hinaus“. Sie haben alles selbst gemacht, vom Konzept, über die Recherche bis hin zur Produktion und Filmschnitt: „Jeder von uns hat so seine Stärken“, wie sie erzählt, und die haben sie entsprechend eingesetzt. So fungierte Jonas Landwehr als technischer Leiter für Kamera und Ton. „Ich hab da schon ein wenig Erfahrung mitgebracht.“ Und Abina Sutharsan wirkte als Projektleiterin und Interviewerin: „Wir haben alle erst mal über die Generation Z recherchiert und und überlegt, welche Nachricht können und wollen wir spielen.“

Auch wenn Lembke schon ein Buch über das Phänomen geschrieben hat, waren seine Beiträge für den Film lediglich Impuls: „Die Bearbeitung war völlig frei“, wie er betont. Und er merkte schnell, dass das „ein Stich in das Wespennest war“.

Denn das Thema stieß bei den studentischen Produzenten auf großes Interesse. Auch der Leiter des Offenen Kanals, Wolfgang Ressmann, betont die „große Freude bei der Realisierung“. Nach zehn Wochen Arbeit und zweieinhalb Wochen Filmproduktion kam ein Film heraus, der das Thema facettenreich beleuchtet. Das war ein Selbsterkennungsprozess, schließlich gehören die jungen Produzenten selbst alle der Generation Z an, die das Thema auch aus der Sicht von Eltern, von Arbeitgebern und Ausbildern und auch von anderen Jugendlichen der Generation hinterfragten und weitreichende Antworten bekamen.

Darüber hinaus war die Filmproduktion ein Lernprozess und eine „tolle Erfahrung“, wie Abina Sutharsan zusammenfasst. Es ist dabei wichtig darauf hinzuweisen, dass dies ein Erstlingswerk von Hochschulstudenten im vierten Semester ist, denn wer den spannenden, informativen und redaktionell gut aufgearbeiteten sowie grafisch wie bild- und tontechnisch meisterlich realisierten Film gesehen hat, wird kaum glauben, wer den Film produziert hat.

Der Film ist am Montag, 14. Oktober, ab 20.15 Uhr auf dem Youtube-Kanal von OK-TV zu sehen.

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