Ludwigshafen

Hochschule 34 Arbeitgeber stellen sich bei Jobmesse Studierenden und Schülern aus der Region vor

Firmen werben um Nachwuchs

Ludwigshafen.Auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs haben gestern 34 Firmen und soziale Einrichtungen ihre Stände an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut. Zum siebten Mal wurde dort die Jobmesse ausgerichtet. Absolventen, Studierende sowie Schüler aus der Region konnten sich am Campus in der Ernst-Boehe-Straße sowie im Fachbereich für Sozial- und Gesundheitswesen am Standort Maxstraße umfassend informieren.

„Wir hoffen auf qualifizierte Nachwuchskräfte und Geschäftspartner“, erklärt Tim Zitzmann am Stand des Finanzdienstleister Tecis und fügt hinzu: „Die Kooperation mit einer Hochschule oder Universität bietet sich daher an.“ Die Schüler und Studenten erhoffen sich unterdessen Informationen über den Arbeitsmarkt oder über mögliche Praktika: „Ich bin auf der Suche nach einem Job als Werksstudent“, erzählt Mehmet Agkale, der Wirtschaftsinformatik studiert. „Es ist gut, dass man hier auch mal kleinere Firmen sieht, auf die man sonst nicht gekommen wäre“, ergänzt sein Kommilitone Radu Cicic.

Der Andrang an den Ständen schwankt über den Tag. „Während den Vorlesungen ist eher wenig los“, berichtet die Personalleiterin der Firma Emtechnik, Andrea Reinhard. Seit einigen Jahren kooperiert die Firma mit der Hochschule. „Jedes Jahr haben wir hier auch duale Studenten“, so Reinhard. Damit das so bleibt, präsentiert sich das familiengeführte Unternehmen wieder auf der Messe.

Für deren Organisation ist Ute Sahmel von der Stabstelle Hochschulkommunikation zuständig. Nach einer anfänglichen Zusammenarbeit mit einem Medienpartner wird die Messe in diesem Jahr zum vierten Mal in Eigenregie ausgerichtet. „Die Kooperation hat nicht funktioniert“, berichtet Sahmel. Die Vorbereitungen zur Messe starten schon im Herbst des Vorjahres. „Die Firmen müssen erst ihre Gelder genehmigt bekommen und geben dann Rückmeldung“, so die 61-Jährige. Für das nächste Jahr sei sie schon von verschiedenen Unternehmen kontaktiert worden.

Die mit der Messe erzielten Einnahmen fließen in die Abschlussfeier der Studierenden im Pfalzbau. „Die Absolventen zahlen dann einen geringeren Eintritt – zusammen mit den Jobinfos quasi ein doppelter Vorteil“, sagt Sahmel.