Ludwigshafen

Friesenheim Renntag „Sixdays-Night“ bringt Bahnradsportler der Spitzenklasse in die Stadt

Kräftemessen im Oval

Archivartikel

Ludwigshafen.Bahnradsportler der Spitzenklasse geben sich am Mittwoch, 3. Juli, von 18 bis 22 Uhr auf der 333-Meter-Radrennbahn an der Friesnheimer Weiherstraße ein spannendes Stelldichein: Bei der 5. „Sixdays-Night“ des RSC Ludwigshafen werden Bahnspezialisten aus Dänemark, Belgien, Holland und Deutschland um den Sieg kämpfen, darunter Europa- und Landesmeister. Organisationschef Hermann Ballosch: „Es wird ein Duell der Altbekannten und der jungen Wilden.“ Mit dabei ist auch wieder die Olympiasiegerin Miriam Welte (Kaiserslautern).

Die fünfte Auflage der „Sixdays-Night“ sorgt für einige Kuriosa. So werden die beiden Vorjahressieger Sebastian Schmiedel (Berlin) und Moritz Augenstein (Pforzheim) wieder im Zweier-Mannschaftsfahren starten – aber jeweils mit einem anderen Partner: Schmiedel fährt mit Moritz Malcharek (Berlin), der deutscher Juniorenmeister 2018 im Madison wurde, Augenstein will mit dem dreifachen Deutschen Dernymeister, Madison-Titelträger und Europameister Achim Burkart (Offenburg) „aufs Treppchen“.

„Rennen offener denn je“

Der Belgier Mathias van Beethoven will ebenfalls wieder vorne mitmischen, obwohl es diesmal schwerer wird als in den Vorjahren: „Das Rennen ist in diesem Jahr offener denn je“, glaubt der Sportliche Leiter Andreas Gensheimer, „denn unter den zwölf Paaren für das Zweier-Mannschaftsfahren sind auch einige ehrgeizige Stars der Zukunft.“

Das gilt auch für den 18-jährigen U 17-Madisonmeister Moritz Czasa (Mannheim), der als Hoffnungsträger im deutschen Bahnradsport zum ersten Mal in Ludwigshafen im Feld der Männer startet. Czasa kann mit seinem Talent aber durchaus für eine Überraschung sorgen. Er bildet zusammen mit dem zweifachen U 17-Vizemeister Naldi Plinius (Ellmendingen) ein Team.

Bei der diesjährigen „Sixdays-Night“ gibt es nach dem Nachwuchs-Vorprogramm (ab 17 Uhr) Sprint und Rundenrekordfahren, Ausscheidungsfahren und nach einem Jagdrennen mit 14 Fahrern als Höhepunkt das Zweier-Mannschaftsfahren. Der Eintritt kostet neun Euro (Vorverkauf acht). Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Der RSC veranstaltet am 22. August mit dem Traditionsrennen um die „Silbernen Eulen“ einen zweiten Renntag.