Ludwigshafen

Staus nehmen zu

Ludwigshafen: Klarheit zur gesperrten Hochstraße Süd erst in vier Wochen

Ludwigshafen.Wie es mit der gesperrten Hochstraße Süd in Ludwigshafen weitergeht, wird sich frühestens in vier Wochen zeigen. Das sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) am Montagnachmittag im Hauptausschuss. Externe Experten würden derzeit noch aufwendige Untersuchungen zur Statik durchführen, die nicht früher abgeschlossen werden könnten.

Unterdessen habe es am Montagmorgen erstmals größere Verkehrsbehinderungen gegeben, die auch mit dem nahenden Ferienende in Baden-Württemberg (Mittwoch, 11. September, Anm. d. Redaktion) zusammenhingen. „Wir werden das weiter beobachten und gegebenenfalls nachsteuern“, so Steinruck. So soll etwa geprüft werden, ob die Abfahrt der Adenauer-Brücke Richtung Zollhofstraße/Rheinallee kurzfristig leistungsfähiger gemacht werden könne oder ob Ampelschaltungen, etwa in der Lagerhausstraße oder im Kaiserwörthdamm, angepasst werden können. 

Ein weiteres Augenmerk liegt laut Stadtverwaltung auf der Verbesserung der Situation für Busse in der Deutschen Straße und Freyastraße. Parallel dazu werde die Situation in der Mundenheimer Straße beobachtet. Sollte es hier zu Staus kommen, sei die freie Durchfahrt für die Busse zu gewährleisten. "Wir arbeiten auch an Lösungsszenarien für den Fall, dass die Brücke gesperrt bleiben muss. Sobald diese Pläne belastbar sind, werden wir sie öffentlich vorstellen", sagte OB Steinruck.

Die Stadt Ludwigshafen hatte am 22. August die Hochstraße Süd aus Sicherheitsgründen komplett für den Verkehr gesperrt. Dies gilt zwischen Abfahrt Bruchwiesenstraße und Konrad-Adenauer-Brücke. Die beiden Rheinbrücken sind nicht betroffen. Grund für die kurzfristige Schließung dieser Hauptverkehrsachse für die gesamte Region Rhein-Neckar sind Risse im Abschnitt der sogenannten Pilzhochstraße, die sich vergrößert haben. Einen Tag später gab OB Jutta Steinruck bekannt, dass die Sperrung mindestens vier Wochen andauern werde.

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