Ludwigshafen

Anna-Freud-Schule Stadt reagiert auf Raumnot

Pavillons statt Baracke

Archivartikel

Ludwigshafen.„Die marode Baracke muss verschwinden, denn sie ist nicht länger tragbar“, drängen die Fraktionen seit langem auf Abhilfe bei der Anna-Freud-Schule. Wegen des großen Erweiterungsbedarfs an der Berufsbildenden Schule für Sozialwesen, Gesundheit und Hauswirtschaft reagiert nun die Verwaltung. Sie stellt Pavillons mit sechs Räumen für 180 Schüler auf dem rückwärtigen Gelände auf – anstelle der Baracke mit zwei Räumen. Dies ist als Provisorium für mindestens fünf Jahre gedacht und soll zum kommenden Schuljahr 2021/22 bezugsfertig sein. „Das kann angesichts des generellen Sanierungsbedarfs aber nur ein erster Schritt sein“, waren sich die Fraktionen im Bau- und Grundstücksausschuss einig. Ortsvorsteher Christoph Heller (CDU) forderte eine verstärkte Dachkonstruktion der Pavillons, weil das Provisorium sicherlich noch lange bestehen bleibe.

Standort soll verlegt werden

An der Anna-Freud-Schule werden derzeit 1075 Schüler etwa in den Bereichen Erziehung und Pflege unterrichtet, teilweise am zweiten Standort in der Hochfeldschule. Nach Angaben von Bürgermeisterin Cornelia Reifenberg (CDU) laufen Gespräche über eine Standortverlegung auch mit der Aufsichtsbehörde. „Wir sind intensiv am Thema dran.“

Jens Brückner (Grüne und Piraten) forderte eine schnellstmögliche Lösung, die nicht unbedingt im Stadtteil Süd sein müsse. „Wir prüfen Standorte innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets, dies ist auch eine finanzielle Frage“, ergänzte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD). 

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