Ludwigshafen

Soziales Christliche Einrichtungen arbeiten künftig intensiver zusammen / Unkomplizierte Verknüpfung sämtlicher Bereiche

Pflege-Netzwerk wird noch enger gespannt

Ludwigshafen.Bestmögliche Versorgung von Menschen, gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, Vernetzung und Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs – das sind einige der Hauptanliegen des Arbeitskreises Christliche Pflege Ludwigshafen. Das Netzwerk, dem acht katholische und evangelische Einrichtungen angehören, gibt es seit dem Jahr 2013. Jetzt soll die Zusammenarbeit noch einmal intensiviert werden, schreibt das Marienkrankenhaus, Teil des Arbeitskreises, in einer Mitteilung.

Das sei unter anderem notwendig, da sich die Rahmenbedingungen durch die in diesem Jahr startende Ausbildung zum Pflegefachmann geändert haben. „Über die Verbindung mit den Pflegeeinrichtungen ist das christliche Netzwerk auch Ausbildungsnetzwerk. Es vereint alle Akteure, die für die Gestaltung der Ausbildung vorgesehen sind: Pflegeschule, stationäre Pflegeeinrichtungen, ein Krankenhaus mit pädiatrischer Versorgung“, so Timo Siebenborn, Leiter der Fachschule für Altenpflege des Caritasverbandes. Azubis würden davon profizieren, da sie ein hoher Standard erwarte.

„Alle tragen ihren Teil bei“

Den wesentlichen Aspekt des Arbeitskreises beschreibt Rita Schwahn vom St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus: „Die Vernetzung aller Bereiche der Pflege von akut im Krankenhaus über die ambulante Pflege bis zur stationären Altenpflege, verbunden mit der Ausbildung und den Betreuungsvereinen – alle tragen ihren Teil zur Versorgung der Menschen bei.“ Durch die Zusammenarbeit der Einrichtungen würden vielfältige Hilfe- und Versorgungsformen genutzt. „Und es erfolgen nach Möglichkeit unkomplizierte Überleitungen zwischen den Bereichen ambulant, stationär, teilstationär bis hin zu den Betreuungsvereinen“, sagt Thomas Kraska vom Caritas-Altenzentrum St. Josefspflege.

Vertreter der acht Einrichtungen treffen sich jährlich drei bis vier Mal. Es gibt gemeinsame Fortbildungen und Hospitationen – „und noch viele Ideen“, sind sich die Verantwortlichen einig.

Neben dem Marienkrankenhaus, dem Caritas-Altenzentrum St. Josefspflege und der Fachschule für Altenpflege des Caritas-Verbandes gehören dem Arbeitskreis das Krankenhaus zum Guten Hirten, die Ökumenische Sozialstation, die Evangelische Altenhilfe, der SKFM Betreuungsverein und der Betreuungsverein Diakonie an. 

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