Ludwigshafen

Nachtweide Dahlienfest des Kleingartenbauvereins lockt Besucher mit Bocciaturnier, Leberknödeln und DJ-Musik

Präzise Würfe und Party bis in die Nacht

Ludwigshafen.Boccia, Schafkopf und Leberknödel: Das traditionelle Dahlienfest des Kleingartenbauvereins Nachtweide lockte zahlreiche Besucher und Kleingärtner in den Muldenweg. „Wir hätten am Eröffnungstag noch ein paar Sitzbänke mehr brauchen können“, wie Joachim Euler berichtet. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, die letzten hätten gegen vier Uhr morgens das Licht ausgemacht, wie der zweite Vorsitzende der Kleingärtner erklärte. „Ja, feiern können wir, und da wir hier keine direkten Nachbarn haben, brauchen wir auch nicht so sehr auf die Uhr zu schauen.“

Dieses Jahr habe sich kein Bus verfahren. Die Geschichte ist immer noch präsent, als sich vor ein paar Jahren ein Reisebus bei der Kleingartenanlage verfahren hatte und die Passagiere einfach beim damaligen Dahlienfest mitgefeiert hatten und über Nacht geblieben waren. „Unser Dahlienfest ist auch so abwechslungsreich“, wie der Vorstand weiter ausführt. Das Bocciaturnier und das Schafkopf-Turnier beim Frühschoppen sind ebenso Klassiker wie das Leberknödelessen bei Fassbieranstich: „Einen Schlag haben wir gebraucht, dann war der Hahn drin“, wie Euler erklärt: „Dass kein Tropfen raus lief, lag an dem neuen Hahn, den wir haben.“

Cocktailbar kommt gut an

Neu war auch die Cocktailbar, die von den Gästen und Besuchern sehr gut angenommen worden sei. Es war das erste Dahlienfest unter dem neuen Vorstand: „Wir müssen das Fest voranbringen, wir brauchen die Veranstaltung und besonders die Erlöse für unseren Verein“, so Euler. Und dafür „müssen wir künftig mehr die Kinder und Jugendlichen mitnehmen.“ Auch der Vorsitzende Christopher Pietsch setzt auf DJ-Musik und vor allen Dingen auf die Jugend: „Die Musik war super. Die Kinder waren glücklich, sie sind unsere Zukunft, daher hatten wir extra Programm für sie organisiert.“

Seit 1971 gibt es die Kleingartenanlage, und fast so alt ist auch das Fest. Nur früher hieß es noch Gartenfest, und „als wir es dann von Ende September in den Juli und August gelegt haben, mussten wir es umbenennen. Wir hatten geschaut, was da blüht und haben uns dann für den Namen Dahlienfest entschieden“, sagt Euler. Damit das Fest gut läuft, bedarf es vieler altgedienter und neuer Helfer – und da ist der Vorsitzende besonders stolz auf seine Mitglieder, die tatkräftig mit anpacken.

Mehrere Tombolas sorgten über die drei Festtage am Wochenende für spannende Momente: „Die Blumentombola war nach zwei Stunden ausverkauft“, alle Blumen fanden ein neues Zuhause in den Gärten. Und als Hauptgewinn gab es eine echte Goldmünze zu gewinnen: „Da waren die Leute ganz verrückt drauf.“ 

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