Ludwigshafen

Landgericht

Prozess wegen Totschlags vertagt

Archivartikel

Ludwigshafen.Der Prozessauftakt am Landgericht Frankenthal gegen eine 49-jährige Ludwigshafenerin wurde nach nur wenigen Minuten vertagt, da ein psychologisches Gutachten nicht vorlag. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Totschlag vor. Sie soll im März nach einem Streit und unter Alkoholeinfluss ihren damaligen Lebensgefährten „mit größtmöglicher Kraft“ ein Messer in den Oberschenkel gerammt haben, so Staatsanwalt Kai Ankenbrand.

Die 19,5 Zentimeter lange Klinge hatte die Oberschenkelarterie durchtrennt, der Mann verblutete. Die Verteidigung geht von Notwehr aus. Zudem soll die 49-Jährige bei einer Verkehrskontrolle einen Polizisten beleidigt und Mitfahrer zur Falschaussage angestiftet zu haben. Am 7. Oktober wird der Prozess fortgesetzt. 

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