Ludwigshafen

Stadtrat Grüne fordern Anti-Diskiminierungsstelle

Ruf wird immer lauter

Ludwigshafen.Die Grünen-Fraktion fordert eine Anti-Diskriminierungsstelle für die Stadt Ludwigshafen. Die Fraktion beantragt nach eigenen Angaben bei der heutigen Sitzung des Stadtrats, dass die Stadtverwaltung prüft, wie eine kommunale Anti-Diskriminierungsstelle eingerichtet und finanziert werden kann.

Bereits seit längerem setzen sich die Grünen für eine solche Stelle ein und diskutieren, wie Anti-Diskriminierungsarbeit in Ludwigshafen geleistet werden könnte. „Diskriminierung am Arbeitsplatz, in Schule und Ausbildung, bei der Wohnungssuche und in vielen anderen Lebensbereichen ist kein neues Phänomen, aber sie erhält mehr Aufmerksamkeit und der Wunsch nach Bekämpfung ist deutlich lauter geworden“, erklärt Monika Kleinschnitger, eine von zwei Fraktionsvorsitzenden.

Mit dem Antrag wollten die Grünen erreichen, dass die Stadt Verantwortung übernimmt und klärt, wie eine solche Stelle aufgebaut werden kann. Mannheim und Heidelberg verfügten bereits über ein Antidiskriminierungsbüro oder einen Beauftragten. „Die Stellen in Berlin oder Mainz lösen unsere Probleme vor Ort nicht“, fügt Fraktionsvorsitzender Hans-Uwe Daumann hinzu. 

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