Ludwigshafen

Hack-Museum Siebtklässler der Mosaikschule eröffnen Ausstellung zum Projekt „Farbexplosion“ / Werke noch bis zum 16. Juni zu sehen

Schüler entdecken ihre künstlerischen Talente

Archivartikel

Ludwigshafen.Sie haben temperamentvolle Action-Painting-Bilder entstehen lassen, ausdrucksstarke Selbstporträts gemalt und „Seelenblumen“ mit Pastellkreide zur Blüte gebracht. Daneben erstrecken sich eine „Bunte Himmelswelt“ und weiße Materialcollagen aus Holz, Metall und Karton: Armandas, Florian, Elif, Yannik, Salah, Stanislav, Michael, Felix und Seymen heißen die neun jungen Künstler aus der Oggersheimer Mosaikschule, deren Werke bis Mitte Juni im Projektraum des Wilhelm-Hack-Museum zu sehen sind.

Entstanden sind ihre Arbeiten im Rahmen des museumspädagogischen Projekts „Die Farbexplosion 2“, das die Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung zum zweiten Mal durchgeführt hat. Insgesamt zehn Mal haben die Jugendlichen das Museum während des Schuljahrs besucht. „Es macht mir Spaß herzukommen“, erzählte der 13-jährige Stanislav.

„Zeit ist immer zu kurz“

Armandas, 15 Jahre, fügte hinzu, dass er die Bilderbetrachtungen besonders gemocht habe, bei denen die Schüler der siebten Klasse Werke aus der aktuellen „Gewächse der Seele“-Schau gemeinsam mit Kunstvermittlerin Daniela Rosenberger besprochen hatten. Anschließend gingen die Zwölf- bis 15-Jährigen ins Atelier und gestalteten ihre eigenen Kunstwerke. „Ich habe bei mir mein künstlerisches Talent entdeckt“, merkte Armandas an.

„Wir freuen uns sehr über eure Ausstellung und eure Bilder, die ihr uns bis zum 16. Juni zur Verfügung stellt“, sagte Museumskuratorin Theresia Kiefer. Bis dahin können Besucher die „Farbexplosion“-Schau kostenlos in Augenschein nehmen. „Wenn ich dabei bin, sehe ich immer, dass es den Schülern wirklich viel Spaß macht – und die Zeit ist immer viel zu kurz“, so Anette Haas vom Inner Wheel Club Ludwigshafen, dessen finanzielle Unterstützung das Projekt ermöglicht. „Es ist eine große Bereicherung, mit euch zu arbeiten“, wandte sich Kursleiterin Rosenberger an die Schüler von Klassenlehrerin Petra Berg. „Ihr geht so offen auf die Kunstwerke zu, Ihr habt so einen positiven Weltblick, dass ich hier jedes Mal ganz glücklich wieder rausgehe.“

Auch Schulleiterin Birgit Bautz-Müller war „tief beeindruckt“ und zeigte sich für die finanzielle Unterstützung des Projekts ebenso dankbar wie für Raum und Rahmen, die das Museum zur Verfügung stellen: Diese Form der Präsentation ist mit einer hohen Wertschätzung verbunden.“