Ludwigshafen

Rathausturm Pläne am Montag im Hauptausschuss

Stadt stellt Varianten vor

Archivartikel

Ludwigshafen.Zwei wichtige Themen stehen bei der Hauptausschusssitzung am Montag, 2. September, auf der Tagesordnung – nicht nur eine Information und Debatte zur überraschenden Totalsperrung der Hochstraße Süd. Erstmals stellt die Verwaltung zusammen mit einem Gutachter auch Varianten für den sanierungsbedürftigen, 15-stöckigen Rathausturm vor. Nach „MM“-Informationen sind dabei auch Kostenschätzungen zu erwarten – für die Instandsetzung des Hochhauses sowie für denkbare Alternativen. Dazu zählen Neubauten an gleicher Stelle oder an einem anderen Standort. Nähere Angaben machte die Verwaltung am Dienstag auf „MM“-Nachfrage nicht. Bei der Diskussion um die Zukunft des Rathausturms war auch eine Verlagerung der Büros etwa in das künftige Metropol-Hochhaus am Berliner Platz angeregt worden.

CDU: Ein Wahrzeichen

Im Zusammenhang mit dem Projekt Hochstraße Nord hatte die Stadt im Frühjahr die gesamte Rathaus-Immobilie samt Einkaufszentrum für rund 42 Millionen Euro gekauft. Damit erhofft sie sich Planungssicherheit für das Areal, das vom Teilabriss der Hochstraße Nord betroffen ist. Das Einkaufszentrum wird deshalb Ende 2021 geschlossen. Die CDU möchte – wenn irgendmöglich – am Rathausturm festhalten, weil er ein Wahrzeichen der Stadt darstelle. Voraussetzung dafür seien aber akzeptable Kosten, wobei eine genaue Summe nicht genannt wurde. Die Sitzung des Hauptausschusses im Rathaus (Erstes Obergeschoss) beginnt um 15 Uhr.

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