Ludwigshafen

Mundenheim Närrisches Feldlager der Munnemer Göckel im Pfarrzentrum St. Sebastian

Stärkung bei deftiger Erbsensuppe

Ludwigshafen.Kraft tanken vor dem Finale: Das traditionelle närrische Feldlager der Munnemer Göckel im Pfarrzentrum St. Sebastian bot Fasnachtern bei Erbsensuppe und Würstchen eine Verschnaufpause in den tollen Tagen. Da es am Rosenmontag keine Umzüge gibt, ist die Veranstaltung bei Karnevalisten ein beliebtes Intermezzo, bevor es dienstags noch mal in den Ludwigshafener Stadtteilen zur Sache geht. „Die Wurzeln der Veranstaltung liegen darin, dass früher die Garden mit Erbsensuppe gestärkt wurden, um für die verbleibenden beiden Fasnachtstage gestärkt zu sein. Zur Suppe gibt es ein Würstchen“, sagte Jürgen Baader, Präsident, Vorsitzender und selbst ernannter „Obergockel“.

Mittlerweile bekommen nicht mehr nur die Garden, sondern alle Besucher der Veranstaltung die deftige Stärkung – das Essen ist im Eintrittspreis mit inbegriffen. Doch bevor es die Suppe aus Behältern gab, die an Gulaschkanonen erinnerten, traten die Garde und das Prinzenpaar auf: Andrea I. stammt von der Karlstern-Hexenzunft und arbeitet im wahren Leben als Buchhalterin bei der BASF, ihr Prinz Alex I. ist ein waschechter „Gockelonier“, sein Job ist Qualitätsprüfer bei der Firma Isolite. Bis am Aschermittwoch der Alltag zurückkehrt, umgibt sie noch der Glanz der Fasnacht.

„Wir von der Gockelfamilie wollen uns jedes Jahr steigern, wir hatten mit den Hexen vom Karlstern eine tolle Inthronisierung des Prinzenpaars und eine schöne Kampagne. Überall war unser Paar präsent.“, so der Präsident bei seiner Rede. Besonders stolz sei er auf die Gemeinschaft der Mitglieder. „Und das I-Tüpfelchen dieses Jahr ist, dass unser Wagen beim großen Umzug den ersten Platz belegt hat.“ Er war – wie sollte es anders sein – als närrischer Hühnerhof mit einem Zaun und jeder Menge Federvieh obendrauf verziert.

Förderverein überreicht Spenden

Auch ein Bühnenprogramm gab es beim Hühnerlager: Die kleinsten der Garde, die Küken, durften vortanzen, Mariechen Giuliana legte einen akrobatischen Auftritt hin. Später machten sich die größeren Gardistinnen mit Servierwägen an die Arbeit und verteilten die Suppe an die Gäste. Der Förderverein hatte noch zwei goldene Eier mit dabei und überreichte den Göckeln 1111 Euro für den Verein und 666 Euro für die Garde und die Jugendarbeit.